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Steigende Kirchensteuer
Evangelische Kirche verzeichnet höhere Einnahmen

Evangelische Kirche im Rheinland: Mehr Einnahmen durch Kirchensteuer
2017 standen der Evangelischen Kirche 710 Millionen Euro zur Verfügung (Symbolbild). FOTO: dpa
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die Evangelische Kirche profitiert von steigenden Einnahmen durch die Kirchensteuer. Zwei Drittel davon fließen in die Personalkosten. In den vergangenen Jahren hatte die Kirche einen harten Sparkurs gefahren. 

Gute Kirchensteuereinnahmen lassen den Haushalt der evangelischen Kirche im Rheinland wachsen. In diesem Jahr plane die Landeskirche mit Ausgaben von 715 Millionen Euro, teilte die Evangelische Kirche im Rheinland am Dienstag bei der Synode in Bad Neuenahr-Ahrweiler mit.

2017 standen 710 Millionen Euro zur Verfügung. Die Landeskirche hatte in den vergangenen Jahren mehrere Sparhaushalte beschlossen und stellt sich für die Zukunft auf sinkende Zahlen von Mitgliedern und Einnahmen ein.

Mit einem Anteil von zwei Dritteln sind die Ausgaben für Personal der größte Brocken. Die rund 1900 Pfarrer seien "nach wie vor das Rückgrat kirchlicher Arbeit und Verkündigung", erklärte die Landeskirche.

2017 entfielen auf Projekte zum 500. Reformationsjubiläum Ausgaben von 1,1 Millionen Euro. An die Flüchtlingsarbeit ging eine Million Euro, dieser Betrag ist auch für 2018 und 2019 vorgesehen.

Die evangelische Kirche im Rheinland erhält einen festen Anteil des Kirchensteueraufkommens in ihrem Gebiet, das Teile von Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Hessen umfasst.

 

(cebu/lnw)
 
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