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Bedburg-Hau
Feuerwehr muss Biberratte retten

Bedburg-Hau: Feuerwehr muss Biberratte retten
Die Biberratte wird mit dem Bolzenschneider befreit. FOTO: Feuerwehr
Bedburg-Hau. Bei ihren nächtlichen Streifzügen hat sich eine Biberratte in Bedburg-Hau in eine missliche Lage gebracht. Sie bliebt in einem Zaun stecken. Die Feuerwehr rückte an - mit 15 Mann. 

Früher Einsatz für die Freiwillige Feuerwehr am Samstagmorgen: Eine Biberratte war bei dem Versuch, sich durch einen Bauzaun zu zwängen, steckengeblieben und konnte sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien, wie die Feuerwehr mitteile.

Erst der Einsatz eines Bolzenscheiders konnte das Tier aus seiner Lage befreien. Die Dankbarkeit der Biberratte gegenüber den Rettern hielt sich allerdings in Grenzen. Das geschwächte Tier habe den Einsatzkräften nach der Befreiung noch wütend die Zähne gezeigt, berichtete der Einsatzleiter. 

Biberratten, auch Nutrias genannt, sind eingewanderte Tiere. Schon seit Jahren bekämpfen die Städte am Niederrhein, der Niersverband und Jäger die  Population – mit geringem Erfolg. Die Tiere sorgen für Schäden an Gräben, Gewässern und Deichen, sodass sie vielerorts gezielt gejagt werden. Noch immer gibt es zu viele von ihnen. Schuld sind auch Spaziergänger und Parkbesucher, die sie füttern.

(top/lnw)
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