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Brand in Dortmund
22 Verletzte bei Kellerbrand in einem Hochhaus

Dortmund. Bei einem Brand im Keller eines Mehrfamilienhauses in Dortmund wurden 22 Menschen verletzt. Eine 25-jährige Frau musste reanimiert werden

Am Dienstagabend wurde die Feuerwehr Dortmund in die Geßlerstraße alarmiert. Dort kam es aus bisher noch ungeklärter Ursache zu einem Brand im Keller. Durch das Feuer wurde in dem achtgeschossigen Mehrfamilienhaus der Treppenraum komplett verraucht.

Bei dem Versuch durch den bereits verrauchten Treppenraum das Freie zu erreichen, wurden zwei Mieter einer höher gelegenen Wohnung schwer verletzt. Die 25-jährige Frau und der 26-jährige Mann wurden von den ersteingesetzten Atemschutztrupps bewusstlos im Treppenraum gefunden, aus dem Haus gebracht und an den Rettungsdienst übergeben. Schwer verletzt wurde die junge Frau nach erfolgreicher Reanimation einem Dortmunder Krankenhaus zugeführt. Der ebenfalls schwer verletzte junge Mann musste mit einem Hubschrauber in eine Düsseldorfer Spezialklinik mit Druckkammer geflogen werden.

Mieter wurden auf Rauchgasvergiftungen untersucht

Während eine 88-jährige bettlägerige Frau ebenfalls mit einem Rettungswagen in ein Dortmunder Krankenhaus transportiert werden konnte, wurden weitere 17 Mieter aus dem Haus vor Ort betreut. Ihnen wurden zum Teil Blutproben entnommen und auf Rauchgasvergiftung untersucht. Es brauchten aber keine weiteren Personen einem Krankenhaus zugeführt werden. Für die Untersuchungen und die Versorgung der weiteren Bewohner des Hauses stand der Betreuungs-Bus der Feuerwehr Dortmund und ein Bus der Stadtwerke zur Verfügung.

Einige der 80 gemeldeten Personen in dem Haus wurden über Drehleitern und tragbare Leitern aus ihren Wohnungen geholt. Andere wurden unter zu Hilfenahme von Rauchschutzmasken über den Treppenraum in Sicherheit gebracht.

Haus ist vorerst nicht bewohnbar

An dem fast vierstündigen Einsatz waren circa 60 Brandschutzkräfte sowie 35 Rettungsdienstkräfte im Einsatz.

Weil die Stromversorgung unter dem Brand gelitten hat und auch die Gaszufuhr abgesperrt werden musste, wurde durch den Einsatzleiter das Haus für nicht mehr bewohnbar erklärt. Wann die Bewohner wieder zurück in ihren Wohnungen können, hängt auch von der Reinigung des Hausflurs ab.

Die Brandursache wir nun von der Polizei ermittelt.

(ots)
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