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Altena
Feuerwehrmann gesteht Brandanschlag auf Flüchtlingsheim

Altena: Feuerwehrmann gesteht Brandanschlag auf Flüchtlingsheim
Die beiden Angeklagten im Gericht. FOTO: dpa, mku kde
Hagen. Ein Feuerwehrmann hat vor Gericht einen Brandanschlag auf eine Flüchtlingsunterkunft im sauerländischen Altena gestanden. Sein Motiv war nach eigener Aussage Angst. 

"Ich habe Angst gehabt vor Einbrüchen, Diebstählen, Gewalttaten und auch vor sexuellen Übergriffen", sagte der 25-Jährige am Dienstag beim Prozessauftakt am Landgericht Hagen. Er habe den Flüchtlingen aber nicht schaden wollen. Bei dem Brandanschlag war niemand verletzt werden.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Feuerwehrmann vor, in der Nacht auf den 3. Oktober 2015 unter dem Dachstuhl des Hauses Benzin verteilt und angezündet zu haben. Sein Freund soll im Hausflur Schmiere gestanden haben. Im Erdgeschoss des Hauses schliefen sieben Flüchtlinge aus Syrien. Das Gericht schließt eine Verurteilung wegen versuchten Mordes nicht aus.  

(top/lnw)
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