| 11.36 Uhr

Bagger-Sturm in Garzweiler
Umweltaktivisten sind zu weit gegangen

Fotos: #EndeGelaende: Demonstranten in Garzweiler
Fotos: #EndeGelaende: Demonstranten in Garzweiler FOTO: dpa, mb cul
Meinung | Düsseldorf. Polizei und Demonstranten sind am Wochenende in Garzweiler aneinander geraten. Über die Zahlen der Verletzten gehen die Angaben auseinander. Doch statt zu jammern und die Polizei für ihren Einsatz zu kritisieren, sollten sich die Umweltaktivisten an ihre eigene Nase fassen. Von Christian Schwerdtfeger

Sie haben illegal ein Gelände gestürmt und einen Schaufelradbagger im Braunkohlerevier Garzweiler II stundenlang besetzt. Dabei wussten sie genau, dass das verboten und strafbar ist. Dennoch haben sie im Vorfeld auch öffentlich dazu aufgerufen, diese Straftat zu begehen. Damit handelten sie sogar mit Vorsatz. Mindestens 15 Polizisten wurden so durch gewaltbereite Chaoten verletzt.

Unrechtsbewusstsein? Fehlanzeige! Stattdessen schieben sie wie immer die Schuld der Polizei in die Schuhe - eine völlige Verdrehung der Tatsachen. Vielmehr sollten sich die Aktivisten darüber freuen, wieder so glimpflich davongekommen zu sein. Die Anzeigen wegen Hausfriedensbruchs werden - so lehrt es die Vergangenheit - bis auf wenige Ausnahmen wahrscheinlich wieder im Sande verlaufen.

So darf es nicht weitergehen. Die Umweltschützer sind diesmal wirklich zu weit gegangen. Sie müssen bestraft werden, zumal einige von ihnen Wiederholungstäter sein dürften. Anzeigen reichen nicht aus. Vielmehr sollte man ihnen die Kosten für den Polizeieinsatz in Rechnung stellen.

Ein Tag im Tagebau Garzweiler FOTO: Christian Kandzorra
Quelle: RP
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Garzweiler: Die Umweltaktivisten sind zu weit gegangen


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.