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"Aktenzeichen XY"
Geldverleiher aus Velbert getötet - Polizei will fünf Jahre alten Fall aufklären

Geldverleiher aus Velbert getötet - Fall bei Aktenzeichen XY ungelöst
Das Opfer Resat Özdemir mit seinen Kindern. FOTO: Polizei Bochum
Bochum. Der Mordfall an einem Geldverleiher aus Velbert wird Thema in der Sendung "Aktenzeichen XY... ungelöst". Der Familienvater war im April 2012 verschwunden. Vor etwa einem Jahr wurden Teile seiner Leiche in einem Naturschutzgebiet in Hattingen gefunden.

Die Tötung von Resat Özdemir werde am 9. August Thema der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY ... ungelöst" sein, teilte die Polizei am Dienstag in Bochum mit. Die Ermittler erhoffen sich von den Zuschauern entscheidende Hinweise in dem Fall.

Der Familienvaters war am 5. April 2012 gegen 19 Uhr zuletzt gesehen worden. Sein Handy war laut Polizei zuletzt in Bochum eingeschaltet. Der 28-Jährige wollte sich in Gelsenkirchen ein Elektrogeschäft ansehen, bevor er verschwand.

Vor knapp einem Jahr war dann der Schädel des Opfers von Spaziergängern in dem Naturschutzgebiet Katzenstein in Hattingen entdeckt worden. Ein Suchtrupp fand weitere Skelett-Teile und persönliche Dokumente im Erdboden verscharrt. Vermutlich hätten mehrere Beteiligte die Leiche in das Gebiet an der Ruhr geschleppt.

Der Metallarbeiter hatte den Geldverleih nebenberuflich im Bekanntenkreis betrieben. Die Ermittler gehen davon aus, dass ihm dies zum Verhängnis wurde. Die Staatsanwaltschaft hat für Hinweise, die zur Klärung des Falls beitragen, eine Belohnung in Höhe von 5000 Euro ausgesetzt.

Hinweise nimmt die Polizei in Hagen, Mordkommission Blankenstein, unter der Telefonnummer 02331/986-2066 entgegen.

(lsa/lnw)