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Stadt überprüft Identitäten der Bewohner
Razzia in Gelsenkirchener Asylunterkunft

Fotos: Razzia in Gelsenkirchener Asylunterkunft
Fotos: Razzia in Gelsenkirchener Asylunterkunft FOTO: Rene Anhuth
Gelsenkirchen. In Gelsenkirchen überprüfen Mitarbeiter der Stadt und eine Hundertschaft der Polizei die Bewohner einer Flüchtlingsunterkunft. Es soll festgestellt werden, ob die Asylbewerber unter mehreren Identitäten gemeldet sind.

Seit 6 Uhr morgens werden die Bewohner der Turnhalle an der Wildenbruchstraße in kleinen Gruppen von den Polizisten der Hundertschaft nach draußen geführt. Dort überprüfen städtische Mitarbeiter, unter welchen Namen und Identitäten die Bewohner gemeldet sind.

Die Untersuchung fände statt, weil die Bewohner der Turnhalle an der Wildenbruchstraße in eine neue Traglufthalle im Norden der Stadt umziehen, sagt Stadtsprecher Oliver Schäfer. In der bisher genutzten Halle soll jetzt wieder Schul- und Vereinssport stattfinden. 

"Wir überprüfen die Identitäten. Wenn jemand unter mehreren Identitäten gemeldet ist, kann das ja unterschiedliche Gründe haben", sagt Schäfer. Nicht in allen Fällen stecke die Absicht dahinter, mehrfach Sozialleistungen zu kassieren. Die Stadt will außerdem überprüfen, ob sich Menschen illegal in Deutschland aufhalten oder ob Bewohner Waffen versteckt haben. 

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(haka)