| 16.09 Uhr

Soyeon Kim
NRW mahnte Schröders neue Freundin ab

Gerhard Schröder: NRW mahnte Freundin des Altkanzler ab
Gerhard Schröder FOTO: dpa, crj fdt
Düsseldorf. Die Repräsentantin von "NRW Invest" soll Reisen des Altkanzlers organisiert haben – doch dazu war sie gar nicht autorisiert. Über die Beziehung zwischen Gerhard Schröder und Soyeon Kim schweigen die Beteiligten. 

Sie ist zierlich, hat lange dunkle Haare und ein gewinnendes Lächeln. So präsentierte sich die Koreanerin Soyeon Kim zuletzt häufig an der Seite von Altkanzler Gerhard Schröder. In dieser Woche verdichteten sich die Hinweise, dass die beiden ein Paar sind. Darüber öffentlich reden wollen die 48-Jährige und der 73-Jährige nicht.

"Dazu können wir nichts sagen", erklärte eine Sprecherin von Schröders Büro. Fragen zu Privatangelegenheiten von Mitarbeitern würden grundsätzlich nicht beantwortet, hieß es auch von "NRW Invest", der landeseigenen Wirtschaftsförderungsgesellschaft, deren Auslandsbüro in Südkorea Kim leitet.

Was "NRW Invest" am Freitag hingegen bestätigen konnte, ist eine Abmahnung, die der Südkoreanerin im vergangenen August erteilt worden sei: Kim habe an der Vorbereitung und Durchführung von Südkorea-Besuchen des Altkanzlers mitgewirkt, wozu sie von der NRW-Wirtschaftsförderungsgesellschaft nicht autorisiert gewesen sei.

Auch seien bei der Organisation dieser Reisen E-Mails mit dem Abbinder von "NRW Invest" verwendet worden. "Hier lag ein eindeutiger Verstoß gegen den Vertrag vor", bestätigte "NRW Invest" unserer Redaktion. Nach interner Prüfung seien für die Reisen von Schröder aber keine personellen und finanziellen Ressourcen eingesetzt worden.

Kim betreibt ein Übersetzungsbüro und arbeitete als Dolmetscherin für Schröder. Gemeinsam mit ihm und dem südkoreanischen Präsidenten trat sie vor Kurzem bei der Vorstellung einer Schröder-Biografie in Seoul auf.

Quelle: RP
 
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