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Germanwings-Katastrophe
Angehörige fliegen zur Graböffnung

Germanwings-Absturz: Angehörige fliegen zur Graböffnung
FOTO: dpa, ve fdt hpl lof
Exklusiv | Düsseldorf/Haltern. Kurz vor dem ersten Jahrestag des Germanwingsabsturzes soll das Massengrab an der Unglücksstelle in den französischen Alpen am Donnerstag wieder geöffnet werden. Von Christian Schwerdtfeger

"Die zuletzt gefundenen Überreste sollen dann im Beisein der Hinterbliebenen in das Massengrab gelegt werden", sagte ein Hinterbliebener unserer Redaktion.

Die Angehörigen fliegen deswegen schon am Mittwoch auf Kosten der Lufthansa an die Unglücksstelle. Die Angehörigen erfuhren erst Montagabend von der Graböffnung. "Ich ärgere mich, dass wir vor vollendete Tatsachen gestellt werden", sagte ein Hinterbliebener. "Viele von unserer Gruppe finden es nicht gut, dass kurz vor dem Jahrestag die Wunden auf diese Weise wieder aufgerissen werden. Das ist unbegreiflich."

Der Germanwings-Copilot Andreas L. hatte den Airbus A320 am 24. März 2015 absichtlich zum Absturz gebracht. Alle 150 Menschen an Bord starben in den französischen Alpen.

 

(csh)
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