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Haltern am See weiht Gedenkstätte ein
"Opfer werden nie vergessen"

Germanwings-Katastrophe: Haltern am See weiht Gedenkstätte ein
Die Gedenkstätte für die Opfer des Germanwings-Absturzes in Haltern. FOTO: dpa, mku sab
Haltern am See. Die Stadt Haltern am See hat am Freitag eine Gedenkstätte zur Erinnerung an die Opfer des Germanwings-Absturzes vom vergangenen März eingeweiht. In einer Feierstunde auf dem städtischen Friedhof nahmen die Opferfamilien, mehrere Hundert Bürger und Ratsvertreter an der Feier teil.

Die Mutter eines bei dem Unglück getöteten Mädchens sprach ein Gebet. Die Pfarrer der katholischen und evangelischen Kirchengemeinden segneten die Fläche ein, die an ein Klassenzimmer erinnern soll.

Halterns Bürgermeister Bodo Klimpel versprach den Familien erneut, die Opfer in Erinnerung zu halten. "Wir werden sie nie vergessen. Dieser Ort soll dazu beitragen", sagte Klimpel zu dem stillen und für jedermann begehbaren Rückzugsort. Das Joseph-König-Gymnasium hatte in der vergangenen Woche eine große stählerne Tafel vor der Schule als Gedenkort eingeweiht.

Am 24. März 2015 war Flug 4U9525 in den französischen Alpen zerschellt. Der Co-Pilot hatte die Maschine nach Ansicht der Ermittler absichtlich auf Crashkurs gesteuert. Zu den 150 Toten gehörte auch die Schüler und Lehrerinnen, die zu einem Austausch in Spanien waren. 

Bilder: Haltern trauert um 16 Schüler FOTO: afp, bb
(lnw)
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