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Nach der Hitze
Gewitter in NRW – Unwetterschäden behindern Bahnverkehr

Gewitter in NRW – Unwetterschäden behindern Bahnverkehr
Ein Passant mit Regenschirm in Köln (Archivfoto). FOTO: dpa, fg
Düsseldorf. In einigen Teilen von Nordrhein-Westfalen haben Gewitter am Sonntag für Probleme gesorgt. Das betraf vor allem das Ruhrgebiet rund um Essen: Dort waren wegen Blitzeinschlägen Bahnen ausgefallen oder zu spät gekommen.

Die Unwetterschäden sind wieder beseitigt, teilte die Bahn am Sonntagnachmittag mit. Die Strecke zwischen den Hauptbahnhöfen in Essen und Gelsenkirchen war nach Signalstörungen durch Blitzeinschläge zeitweise gesperrt. Davon waren mehrere Regionalzüge und S-Bahnen betroffen.

Die Züge fahren dort seit Sonntagmittag mit allen geplanten Halten. Auch auf der Strecke zwischen Essen und Wattenscheid hat sich der Zugverkehr nach einem Blitzeinschlag in Essen-Steele wieder stabilisiert. 

In Xanten schlug am Sonntagmorgen ein Blitz in einen Baum ein und sorgte in einem landwirtschaftlichen Betrieb für einen Stromausfall. Die Feuerwehr löschte Glutnester im Baum ab.

Am Montag droht nach den Temperaturen von über 30 Grad vom Samstag und den Gewittern vom Sonntag ein neuer Hitzetag mit 33 bis 34 Grad. In den Großstädten könnten es sogar 35 bis 36 werden. Am Dienstag soll es dann auf 24 bis 25 Grad "abkühlen".

Am Samstag Hitzerekord in Heinsberg

Heiße Mai-Tage in NRW FOTO: dpa, frg axs

Mit Temperaturen deutlich über 30 Grad hatte NRW am Samstag einen heißen Sommertag erlebt. Im westlichsten Landkreis Deutschlands war es am Samstag am heißesten: Heinsberg-Schleiden hat nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes mit 32,9 Grad am Samstag den Hitzerekord des Tages aufgestellt.

Am zweitheißesten war es außerhalb von NRW – nämlich in Saarbrücken-Burbach mit 32,7 Grad, gefolgt von Trier-Petrisberg mit 32,6 Grad.

Trier stellt bisherigen Hitzerekord am Sonntag auf

In Trier ist am Sonntag der bundesweite Hitzerekord für das bisherige Jahr geknackt worden. Das Thermometer stieg an der Station Petrisberg auf 34,3 Grad, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mitteilte. Auf Platz zwei der Hitze-Rangliste landete Saarbrücken-Burbach mit 34,2 Grad. Auf Position drei folgt Trier-Zewen mit 33,6 Grad. "Das ist selbst für Ende Mai schon sehr warm", sagte Thore Hansen vom DWD.

(das/see/dpa)
 
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