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Regen, Sturmböen, Gewitter
Heftige Gewitter und Unwetter am Wochenende in NRW

Gewitter und Unwetter am Wochenende in NRW
Gewitter und Hagel im Mai: Das Wetter am Wochenende soll kalt und nass werden. FOTO: Christian Mueller/ Shutterstock.com
Essen. NRW steht ein ungemütliches Wochenende bevor: Im ganzen Bundesland ist dem Deutschen Wetterdienst zufolge mit Gewittern und starken Schauern zu rechnen. Auch Hagelschauer sind möglich. Am Freitag kam es in der Eifel sogar zu einem Tornado. 

Fast vorbei ist der Mai - und damit auch das schöne Frühlingswetter. Am Freitagvormittag hat es in der Nord-Eifel und in Aachen heftig gewittert. Die Unwetter werden sich im Laufe des Wochenendes wohl auf das gesamte Bundesland ausweiten. Bei Starkregen könnten bis zu 30 Liter Wasser pro Quadratmeter und Stunde herunterkommen, sagte Meteorologe Malte Witt vom Deutschen Wetterdienst (DWD). "Die Luftmasse wird die nächsten Tage immer feuchter, das kann im ganzen Bundesland zu Schauern und Gewittern führen."

In der Kleinstat Hürtgenwald im Ortsteil Raffelsbrand in der Eifel wurde bereits am Freitagvormittag ein Tornado gesichtet, der aber nach ersten Angaben keine starken Schäden angerichtet hat. Der Wetterdienst der Meteogroup warnt davor, dass es möglicherweise auch in anderen Landesteilen zu solch kleineren Wirbelstürmen kommen kann. "Das ist aber allgemein nichts Ungewöhnliches", sagt Marius Schlegelmilch vom Wetterdienst Meteogroup. "Im Zuge einer Gewitterfront kommt es häufiger zu Tornado-Stürmen, bloß werden sie nicht immer beobachtet." Ein Video des Tornados in der Eifel ist seit Freitagmittag bei Facebook zu sehen.

Laut Schlegelmilch treten Tornados häufiger im Frühsommermonat Mai auf, da in diesem Monat die Temperaturunterschiede größer sind als in anderen Monaten. Warme und kalte Luftmassen treffen aufeinander und entladen sich in Form von Gewittern, so wie jetzt am Wochenende erwartet.

Besonders die Luft am Sonntag sei für Unwetter günstig, sagt auch der Deutsche Wetterdienst: Von Starkregen über Hagel bis zu Sturmböen kann dann alles dabei sein. Böen mit Windstärken 7 und 8 sind möglich. 

Wirkliche Besserung ist auch nicht in Sicht. "Die frühsommerliche feuchte Luft hält sich bis Anfang der nächsten Woche", so der Meteorologe vom DWD. Die Temperaturen sollen immerhin mild bleiben: Der DWD rechnet mit zwischen 14 und 23 Grad.

 

 

(lnw/siev)
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