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Gruppenvergewaltigungen im Ruhrgebiet
Weitere mutmaßliche Opfer melden sich

Gruppenvergewaltigung im Ruhrgbiet: Weitere mutmaßliche Opfer melden sich
Einer der Beschuldigten stellte sich in dieser Polizeiwache in Gelsenkirchen (Archivbild) FOTO: ANC-NEWS
Gelsenkirchen. Im Fall der Vergewaltigungen mehrerer Schülerinnen in Essen und Gelsenkirchen könnte die Opferzahl steigen. Weitere Mädchen haben sich bei der Polizei gemeldet. 

Fünf junge Männer sollen in Gelsenkirchen und Essen mehrere minderjährige Schülerinnen vergewaltigt haben. Das wurde im Februar bekannt. Nun haben sich weitere junge Frauen bei der Polizei gemeldet, die zu den Opfern gehören sollen. Dies bestätigte am Freitagmorgen Staatsanwalt Thomas Endberg von der Staatsanwaltschaft Essen. "Zur Anzahl der mutmaßlich Geschädigten machen wie zu deren Schutz keine Angaben", sagt Endberg.

Bisher waren den Ermittlern drei der Opfer namentlich bekannt. Die jeweils 16-jährigen Mädchen hatten selbst Anzeige erstattet. Die Polizei hatte im Februar weitere betroffene Mädchen dazu aufgerufen, sich zu melden. Die Ermittler waren von Anfang an von mindestens sechs Fällen ausgegangen.

Die Tatverdächtigen sind zwischen 16 und 23 Jahre alt. Die Ermittler werfen ihnen unter anderem Vergewaltigung, versuchte Vergewaltigung und sexuelle Nötigung vor. Sie sollen über soziale Netzwerke oder Bekannte Kontakt zu den Mädchen aufgenommen haben, ihnen harmlose Treffen vorgespielt, sie dann in ein Auto gelockt und am Stadtrand missbraucht haben.

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Vier Verdächtige sitzen bereits in Untersuchungshaft und schweigen zu den Vorwürfen. Gegen einen 16-Jährigen wird ebenfalls ermittelt. Nach einem 18-Jährigen war öffentlich gefahndet worden. 

 

(hsr)