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Elf Jahre alte Tat in Hagen
Haftbefehl gegen zwei Verdächtige nach Raubmord

Hagen. Zwei Maskierte brechen im November 2006 in ein Einfamilienhaus in Hagen ein, erbeuten Schmuck und Bargeld und töten den 55-Jährigen Bewohner. Nun hat die Polizei zwei Verdächtige dingfest gemacht. Ein anderer Fall brachte die Ermittler auf die Spur.

Fast elf Jahre nach dem Raubmord an einem 55 Jahre alten Unternehmer in Hagen ist Haftbefehl gegen zwei Verdächtige ergangen. Wie die Ermittler am Dienstag mitteilten, hatte ein Spezialeinsatzkommando bereits am Donnerstag einen der beiden Verdächtigen am Dortmunder Flughafen festgenommen. Der 45-jährige Bosnier, der sich nach der Tat in seine Heimat abgesetzt haben soll, war gerade nach Deutschland eingereist. Er sitzt nun in Untersuchungshaft.

Sein mutmaßlicher Mittäter verbüßt nach Polizeiangaben bereits eine mehrjährige Haftstrafe in der JVA Werl wegen eines anderen versuchten Raubmordes in Bayern. Auch gegen den 50-Jährigen wurde Haftbefehl erlassen.

Im November 2006 hatten zwei maskierte Männer den Hagener Geschäftsmann mit zwei Schüssen getötet und seine 52 Jahre alte Lebensgefährtin schwer verletzt. In dem Einfamilienhaus des Paares erbeuteten die Täter wertvollen Schmuck, Uhren und Bargeld im Wert von mehreren Hunderttausend Euro.

Die Beamten waren den Männern durch den Fall in Bayern auf die Spur gekommen. Im Zuge der Ermittlungen zu dem versuchten Raubmord in Rottach-Egern im Jahr 2014 war dem 50-Jährigen eine DNA-Spur zugeordnet worden, die auch am Hagener Tatort gefunden wurde. Ein zweiter DNA-Treffer führte schließlich zu dem 45-jährigen Bosnier.

 

(top/lnw)
 
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