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Hagen
Autorin starb durch Messerstiche - Angeklagter schweigt

Hagen: Autorin starb durch Messerstiche - Angeklagter schweigt
Der 55-Jährige hat vor Gericht bisher nicht ausgesagt. FOTO: dpa, tag mhe
Hagen. Im März wurde eine 41-jährige Grusel-Autorin aus Gevelsberg selbst zum Opfer eines Mörders – während ihr Sohn im Nebenzimmer spielte. Ein 55-jähriger Mann aus dem Saarland muss sich nun vor dem Hagener Landgericht verantworten.

Der 55-Jährige soll die Schriftstellerin nach einem Streit erstochen haben. Der Mann soll die Autorin aus Gevelsberg übers Internet kennengelernt haben. Der Angeklagte soll der 41-Jährigen erzählt haben, dass er ihre Vorliebe für Horrorgeschichten teile. Während der Bluttat spielte der vierjährige Sohn des Opfers offenbar im Nebenzimmer.

Der Angeklagte aus Saarlouis ist bereits wegen Totschlags einschlägig vorbestraft. Nun steht er wegen des Verdachts an der Tötung der Schriftstellerin erneut vor Gericht – und schweigt. Zu Beginn des Mordprozesses vor dem Hagener Schwurgericht machte der Angeklagte am Mittwoch noch keine Angaben zur Sache. Das solle an einem der nächsten Verhandlungstage nachgeholt werden, sagte sein Verteidiger. Ihm droht nun die Unterbringung in der Sicherungsverwahrung.

(veke/lnw)