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Tote 17-Jährige in Herne
Letztes Foto zeigt Paula Maaßen auf ihrer Geburtstagsfeier

Herne: Das letzte Foto zeigt Paula Maaßen auf der Geburtstagsfeier
Dies ist wahrscheinlich das letzte Foto, das von Paula M. gemacht wurde. Es zeigt sie am Abend ihres Verschwindens auf ihrer Geburtstagsfeier. FOTO: Polizei Bochum
Herne/Bochum. Der Fall Paula Maaßen bleibt rätselhaft. Die 17-Jährige war vor anderthalb Wochen von ihrer Geburtstagsparty verschwunden und 29 Stunden später tot auf Gleisen in Herne-Holsterhausen gefunden worden. Ihr Handy wurde weit entfernt von der Leiche gefunden. 

Paula Maaßen hatte am 8. April abends mit etwa 11 oder 12 Personen ihren Geburtstag in der Wohnung der Eltern in Recklinghausen nachgefeiert. Ein Foto, das die Polizei nun veröffentlicht hat, zeigt die 17-Jährige auf der Feier. Gegen 0.30 Uhr habe sie plötzlich die Wohnung an der Brunnenstraße verlassen. Wohin Paula Maaßen ging, ist unklar.

Handy nahe des Wohnhauses gefunden

Eltern und Gäste der Feier suchten laut Polizei sofort nach dem Mädchen, jedoch ohne Erfolg. In unmittelbarer Umgebung des Wohnhauses wurde noch am selben Abend das Handy der 17-Jährigen gefunden. Ob sie das Telefon selbst weggeschmissen hat, ob sie es verloren hat oder es ihr abgenommen wurde, ist völlig unklar. Auch die Polizei wurde noch am selben Abend eingeschaltet, doch auch sie konnte die Jugendliche nicht finden. 

Gegen 5.25 Uhr am Morgen des 9. April wurde Paula Maaßen dann leblos auf den Bahngleisen an der Holsterhauser Straße 214 in Herne gefunden. "Was das Mädchen in den 29 Stunden zwischen ihrem Verschwinden und dem Fund ihrer Leiche gemacht hat, ist nach wie vor ein völliges Rätsel", sagte Volker Schütte, Sprecher der Bochumer Polizei, unserer Redaktion am Donnerstag auf Nachfrage. 

Die Polizei sucht Zeugen: Wer hat Paula M. aus Recklinghausen in den Stunden nach ihrem Verschwinden gesehen? FOTO: Polizei Bochum

Ihr Körper habe deutliche Anzeichen dafür aufgewiesen, dass sie von einem Zug erfasst worden ist. Die Auffindesituation auf den Bahngleisen lasse an einen Suizid denken, doch aus Gesprächen mit Angehörigen und dem Umfeld der Schülerin hätten sich keine Hinweise auf eine Suizidgefahr ergeben.

Zeugen gesucht 

Deshalb bittet die Polizei die Bevölkerung um Hinweise. Insbesondere gehe es darum, zu erfahren, wo sich Paula Maaßen in der Zeit zwischen Samstag, 8. April, 0.30 Uhr, und Sonntag, 9. April, 5.25 Uhr, aufgehalten hat.

Die Schülerin war etwa 1,60 Meter groß und 63 Kilo schwer. Sie hatte rotbraune, kurze Haare und trug bei ihrem Verschwinden ein graues Langarmshirt, eine schwarze Jeanshose und türkisfarbene Turnschuhe. 

Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Bochum unter den Telefonnummern 0234 / 909-4121 oder -4441 entgegen.

(siev/lsa)
 
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