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Hoch "Benno"
In NRW bleibt es weiter eiskalt

Schnee im Bergischen Land
Schnee im Bergischen Land FOTO: Tim Hapers
Düsseldorf. Fast in ganz Deutschland herrschen am Montag Temperaturen unter dem Gefrierpunkt. In Oberstdorf war es in der Nacht minus 21 Grad kalt. Und auch im Rheinland bleibt es frostig.

Minus vier Grad in Hannover und minus drei Grad in München; in Düsseldorf kletterten die Temperaturen immerhin auf minus ein Grad. Das sind die Temperaturen am Montagmittag, 13 Uhr, in Deutschland. Auch am Nachmittag soll es hierzulande eiskalt bleiben, meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD). Lediglich an den Küsten und entlang des Rheins werden Temperaturen knapp über null Grad erwartet.

Damit dürfte der Montag vielerorts ein sogenannter Eistag werden. Davon sprechen Meteorologen, wenn die Höchsttemperatur unterhalb des Gefrierpunkts liegt, also durchgehend Frost herrscht. Neuschnee soll es am Nachmittag nur noch an der Nordsee und im östlichen Bergland geben. Vor allem vom Nord- bis Südwesten Deutschlands sowie an den Alpen soll es sonnig werden.

Bis zu minus zwölf Grad in NRW

Nachdem in der vergangenen Nacht Hoch "Benno" allerorts für Eis und Glätte gesorgt hatte - in Oberstdorf in Bayern wurden bis zu minus 21 Grad gemessen -, warnt der DWD auch für die Nacht zu Dienstag vor Eis und Frost.

Für das Rheinland sagt der DWD zwischen 20 Uhr Montagabend und zwölf Uhr am Dienstagmittag "mäßigen Frost" mit Temperaturen von minus sieben bis minus neun Grad vorher. Sollte es länger aufklaren, sind Temperaturen bis zu minus zwölf Grad möglich, heißt es von den Meteorologen.

Am Dienstagmorgen sollen es in Düsseldorf, Essen und Köln minus sechs Grad werden, auf dem Kahlen Asten werden bis zu minus elf Grad erwartet. Im Tagesverlauf sollen die Höchsttemperaturen um den Gefrierpunkt liegen. Erst am kommenden Wochenende sollen die Temperaturen wieder milder werden.

Verspäteter Wintereinbruch

An der Küste und vom Schwarzwald bis zum Allgäu wird auch am Dienstag leichter Schneefall erwartet. "Nennenswerte Mengen kommen allerdings nicht zusammen", teilt der DWD mit. Noch am vergangenen Wochenende hatte Tief "Gudrun" viel Schnee nach Deutschland gebracht. Die größten Schneehöhen meldete der DWD in den Alpen und im Schwarzwald. In den Alpen besteht oberhalb der Waldgrenze weiterhin erhebliche Lawinengefahr, teilt der Lawinenwarndienst mit.

In der Nacht zu Montag hatten glatte Straßen allerorts Unfälle verursacht. Auf der A 52 stießen insgesamt sieben Autos zusammen. Lebensgefährlich verletzt wurden vier Menschen bei einem Unfall nahe Bergneustadt. Der Bahnverkehr wurde durch Eis und Schnee ebenfalls beeinträchtigt.

(kl/dpa)
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