| 18.09 Uhr

Safaripark Holte-Stukenbrock
Elefant "Baby" darf mit Artgenossen ins Freie

Holte-Stukenbrock: Elefant "Baby" darf mit Artgenossen ins Freie
Elefantenkuh "Baby" (vorne im Bild) hat sich gut im Safaripark Holte-Stukenbrock eingelebt und durfte am Dienstag das erste Mal mit Artgenossen auf die Freianlage. FOTO: Susanna Stubbe
Holte-Stukenbrock. Am zweiten Tag in ihrem neuen Zuhause im Safaripark Holte-Stukenbrock durfte Elefantenkuh "Baby" am Dienstag das erste Mal mit Artgenossen auf die Freianlage - und schloss sofort Freundschaften. 

Der Zirkuselefant war am Wochenende im baden-württembergischen Buchen aus seinem Gehege entwischt und hatte einen 65-jährigen Spaziergänger getötet. Daraufhin wurde die Elefantenkuh auf die Anlage nach Holte-Stukenbrock gebracht, wo sie jetzt dauerhaft bleiben und in die vorhandene Elefantenkuhherde integriert werden soll.

So lebt Elefant "Baby" im Safaripark FOTO: dpa, frg tmk

Nach ihrer ersten Nacht in einer 45 Quadratmeter großen Box und ersten Annäherungsversuchen mit Artgenossen durch die Gitter ihres Geheges durfte die Elefantendame am Dienstag nun mit anderen Elefanten auf die Freianlage. "Baby" schloss sofort Freundschaft mit Elefantendame Mausi, wie der Zoo mitteilte. "Bei beiden war es Freundschaft auf den ersten Blick", sagte Sprecherin Susanna Stubbe.

Während sich "Baby" weiter in ihrem neuen Zuhause einlebt, ermittelt die Polizei weiter, wie die Elefantenkuh aus dem Zirkuszelt entkommen konnte. Es stellt sich weiter die Frage, ob das Tier absichtlich freigelassen wurde oder ob es durch Schlampigkeit entkommen konnte. Eine Sonderermittlungsgruppe wurde eingerichtet. Sie soll zudem herausfinden, was das Tier so in Rage gebracht hat. 

(met)
 
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