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Koblenz
Prozess gegen Bonner Rocker vertagt

Koblenz/Bonn: Prozess gegen Bonner Rocker vertagt
Polizeibeamte stehen vor dem Gebäude des Landgerichts in Koblenz. Neun Mitgliedern der Rockergruppe Hell's Angels wird Geiselnahme, räuberische Erpressung, Körperverletzung und Nötigung vorgeworfen. FOTO: dpa, tfr lof
Koblenz/Bonn. Eine halbe Stunde nach Beginn ist in Koblenz der Prozess gegen neun mutmaßliche Mitglieder der Rockergruppe Hells Angels aus dem Raum Bonn vertagt worden.

Ein starkes Polizeiaufgebot schützte am Mittwoch das Verfahren. Weil einer der neun Angeklagten erkrankt war und wegen teils verspätet ermöglichter Einsicht in Akten für die Verteidigung vertagte der Vorsitzende Richter Thomas Metzger den Prozess auf den 27. Januar.

Ob die Rocker dann aussagen wollen, blieb vorerst unklar. Ein Anwalt äußerte zudem den Verdacht, er werde über die Sprechanlage des Gerichtssaals abgehört.

Die Angeklagten sollen in Nordrhein-Westfalen und im nördlichen Rheinland-Pfalz andere Motorradclubs bedrängt haben.

Die Anklageschrift umfasst rund 400 Seiten. Unter anderem wirft die Staatsanwaltschaft den Rockern Geiselnahme, räuberische Erpressung und Körperverletzung vor.

(lnw)
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