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Kontrollaktion auf der A1 bei Hagen
Jeder zweite Lkw wird beanstandet

Kontrolle A1 bei Hagen: Jeder zweite Lkw wird beanstandet
Polizeikommissar Dirk Anders (rechts) zeigt NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) bei einer Kontrolle am Rasthof "Lennhof" bei Hagen einen LKW. FOTO: dpa, a htf
Hagen. Im Kampf gegen "schwarze Schafe" im Schwerlastverkehr ist die Polizei auf der Autobahn 1 am Freitag häufig fündig geworden. Zahlreiche Fahrer erhielten Anzeigen.

Die nordrhein-westfälische Autobahnpolizei hat am Freitag bei einer Lkw-Kontrolle an der Autobahn 1 in Richtung Köln viele Beanstandungen ausgesprochen. Im Zentrum der Kontrollen in Anwesenheit von NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) standen überschrittene Fahrzeiten und manipulierte Fahrtenschreiber. Das Ergebnis war deutlich: Bei jedem zweiten der 49 kontrollierten Fahrzeuge musste die Polizei Anzeigen schreiben. Lenkzeiten waren überschritten, Gefahrgut ungesichert oder Waren falsch deklariert. 24 der überprüften Lkw, Busse und Transporter blieben bei der mehrstündigen Kontrolle ohne Beanstandung. Manipulationen an Fahrtenschreibern konnte die Polizei nicht feststellen.

"Verkehrssicherheit rettet Leben, deshalb wird kontrolliert", sagte Jäger an der Raststätte "Lennhof" bei Hagen. Er kritisierte Spediteure, die sich durch lebensgefährliche Manipulationen Vorteile verschaffen wollten. Nach seinen Angaben kamen allein im ersten Halbjahr dieses Jahres sieben Menschen bei 94 Unfällen an Stauenden mit Beteiligung von Lastwagen ums Leben. 

(lnw)
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