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Noch 47 Turnhallen in Beschlag
Land will Notunterkünfte auflösen

Hintergrund: Flüchtlinge in Turnhallen
Hintergrund: Flüchtlinge in Turnhallen
Arneberg. Die Lage in den als Turnhallen genutzten Flüchtlingsunterkünften entspannt sich. Mittlerweile werden noch 47 Hallen in Nordrhein-Westfallen genutzt. Nach und nach sollen die Sporthallen wieder freigemacht werden. 

Die große Zahl an Flüchtlingen hat sich auch auf den Alltag vieler Bürger ausgewirkt. So wurden beispielsweise Turnhallen zu Notunterkünften umfunktioniert. Bald kann in den vom Land Nordrhein-Westfalen als Flüchtlingsnotunterkunft genutzten Turnhallen wieder gekickt und geschwitzt werden. Das kündigte die Arnsberger Regierungspräsidentin Diana Ewert im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa an. 

Ein Dutzend der 47 Hallen könne vermutlich schon im April wieder von Schulen und Vereinen genutzt werden.

Spätestens nach den Sommerferien könnten alle Sporthallen wieder normal genutzt werden, sagte Ewert. Sie bedankte sie sich bei den betroffenen Schülern, Lehrern, Sportvereinen und Kommunen für das Entgegenkommen. "Das war eine Notsituation, wir mussten die Menschen ja erst einmal unterbringen."

(lnw/isf)
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