| 19.11 Uhr

Übergriffe im Freibad
Männer sollen Kinder sexuell belästigt haben

Essen. In einem Essener Freibad sollen am Wochenende drei Kinder Opfer sexueller Übergriffe geworden sein. Die Polizei nahm die mutmaßlichen Täter fest. Nach Angaben der Behörde handelt es sich bei den Männern um Flüchtlinge.

Die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" berichtet, die zwei mutmaßlichen Täter säßen seit Montag in Untersuchungshaft. Ein Sprecher der Polizei wollte das unserer Redaktion auf Nachfrage nicht bestätigen. Ebenso verneinte er, dass die Tatverdächtigen wie berichtet aus Nordafrika stammen. Die Männer seien Flüchtlinge, aber aus verschiedenen Nationen, sagte der Sprecher. Weitere Details nannte er nicht.

Junge soll Mädchen zur Hilfe gekommen sein

In einer Pressemitteilung beschrieb die Polizei den Vorfall im Schwimmbad, der sich am Samstagnachmittag zutrug, so: Zwei Männer, 20 und 24 Jahre alt, sollen sich im Grugabad im Essener Stadtteil Rüttenscheid zwei 12 und 13 Jahre alten Mädchen "sexuell genähert" haben. Auch ein 13-jähriger Junge soll an der Tat beteiligt gewesen sein. Nach Angaben der Polizei eilte den Mädchen ein weiterer 13-Jähriger zur Hilfe, der die beiden Männer auf arabisch dazu aufforderte, die Mädchen in Ruhe zu lassen. Zeugen alarmierten den Sicherheitsdienst des Schwimmbads, der die mutmaßlichen Täter der Polizei übergab. Die Beamten nahmen die Täter in Gewahrsam.

Unter Berufung auf den Opferschutz nennt die Polizei keine Details zu dem sexuellen Übergriff.

Am Sonntag kam es im selben Schwimmbad nach Polizeiangaben zu einem weiteren Fall. Ein 33-Jähriger soll sich einer 13-Jährigen im Wasser in laut Polizei "eindeutiger Haltung" näherte. Die ältere Schwester des Mädchens (17) und eine Freundin (15) schalteten sich ein. Der Sicherheitsdienst stelle den Täter und übergab ihn der Polizei. 

(sef)
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