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Tierschutzbund
Mehr als 400.000 Tierversuche für die NRW-Wissenschaft

Tierschutzbund: Mehr als 400.000 Tierversuche für die NRW-Wissenschaft
In NRW sind nach Angaben des Deutschen Tierschutzbundes 400.000 Tiere für wissenschaftliche Versuche benutzt worden. FOTO: dpa, mb gam
Bonn. Für wissenschaftliche Versuche sind in NRW 2014 mehr als 400.000 Tiere verwendet worden. Das berichtete der Deutsche Tierschutzbund am Mittwoch in Bonn.

Die Organisation berief sich auf Angaben aus dem Bundeslandwirtschaftsministerium. In Nordrhein-Westfalen wurden demnach 406.319 Tiere für Versuche verwendet. Nur in Baden-Württemberg gab es mit knapp 470.000 eine höhere Zahl. Bundesweit wurden 2014 für wissenschaftliche Zwecke rund zwei Millionen Tiere eingesetzt; weitere 789.000 Tiere wurden ohne vorherige Behandlung für wissenschaftliche Zwecke getötet, um ihnen etwa Organe oder Zellen zu entnehmen.

Häufigste Versuchstiere sind Mäuse, Ratten, Fische und Kaninchen. Der Tierschutzbund kritisierte, die meisten Bundesländer setzten auf eine veraltete, statt auf eine moderne, tierversuchsfreie Forschung.

 

(haka/lnw)
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