| 13.48 Uhr
Polizei kontrolliert in ganz NRW
Mit 100 durch die 50er-Zone
2012: An diesen Stellen blitzt die NRW-Polizei
2012: An diesen Stellen blitzt die NRW-Polizei FOTO: ddp, ddp
Düsseldorf. Mit einem 24-Stunden-Blitzer-Marathon will die NRW-Polizei heute gegen Raser vorgehen. Seit 6 Uhr wird an 1400 Stellen im Land die Geschwindigkeit der Autofahrer kontrolliert. Wir waren seit dem frühen Morgen bei der Blitz-Aktion dabei. Hier das Protokoll des Tages. 
Von M. van der Pütten, A. Hemmes, A. Peters, I. Hülser und J Conrady

15 Uhr: Noch immer wird in ganz NRW geblitzt  - die Ergebnisse der Aktion werden am Abend erwartet.

14.40 Uhr: Im Kreis Düren wurden bisher 930 Autofahrer kontrolliert, es gab nur 15 kleinere Tempoverstöße. 

13.55 Uhr: Jäger hat uns auch verraten, wann er zum letzten Mal geblitzt wurde: vor zwei Jahren. Damals sei er "zehn bis 15 Stundenkilometer" zu schnell gewesen, so der NRW-Innenminister. Seitdem fahre er diszipliniert. 

13.45 Uhr: Laut Jäger sind drei der insgesamt 800 Blitzeranlagen wegen des Frosts ausgefallen. 

13.43 Uhr: Wie NRW-Innenminister Jäger uns sagte, soll es im April und im September weiter Blitzer-Marathons geben. 

13.31 Uhr: An der Hittastraße in Mönchengladbach wurden in einer Stunde neun Autofahrer erwischt. Normalerweise sind es etwa 30. Die Polizei führt das vor allem auf die Warnungen in der Presse zurück. 

13.30 Uhr: An der Mülheimer Straße in Duisburg wurde ein Arzt erwischt, der 100 statt 50 Stundenkilometern fuhr. 

13.20 Uhr: NRW-Innenminister Jäger ist jetzt an der Messstation Düsseldorfer Landstraße in Duisburg eingetroffen. Er lässt sich von den Polizisten zeigen, wie ein Radarmessgerät funktioniert. Duisburgs Polizeipräsidentin Elke Bartels ist auch vor Ort. 

13.10 Uhr: Weil an der Düsseldorfer Landstraße in Duisburg so wenig passiert, hat die Polizei für die vielen Fotografen einen Autofahrer herausgewunken, der gar nicht zu schnell gefahren war. Er verwunderte junge Mann durfte aber sofort weiterfahren. 

12.48 Uhr: Die Polizei Düsseldorf hat eine erste Bilanz des Blitzer-Tages gezogen: Die meisten Autofahrer, die bei den Kontrollen aufffielen, seien bis zu 20 Stundenkilometer zu schnell unterwegs. „Viele sehen das aber nicht als schlimm an. Sie denken, 20 Stundenkilometer zu viel seien in Ordnung“, so ein Polizeisprecher. Mehr dazu hier. 

12.42 Uhr: In Duisburg ist ein Fahrer mit Tempo 100 unterwegs gewesen, obwohl nur 50 Stundenkilometer erlaubt waren, berichtete das NRW-Innenministerium am Freitag. Ein anderer Fahrer raste innerorts in Düsseldorf mit 95 Stundenkilometern durch eine Kontrolle.

12.33 Uhr: An der Hittastraße in Mönchengladbach haben die Beamten sogar Zeit, zwischendurch einen Rollerfahrer aus dem Verkehr zu ziehen, um sein Zweirad auf Verkehrstauglichkeit zu prüfen. 

12.30 Uhr: An der Düsseldorfer Landstraße in Duisburg, wo gleich Innenminister Jäger erwartet wird, messen die Beamten seit einer Stunde die Geschwindigkeit. Bisher wurde nur ein Autofahrer erwischt, er war zwölf Stundenkilometer zu schnell. Die Beamten gehen davon aus, dass die Autofahrer gewarnt sind, weil am Straßenrand mehrere Polizeiautos zu sehen sind. Sonst fährt man hier schneller. 

12.20 Uhr: In Mönchengladbach wird erst seit 11 Uhr geblitzt. An der Hittastraße in Höhe des Geroweihers hat die Polizei bisher drei Verkehrsteilnehmer aus dem Verkehr gezogen. Der schnellste für 67 Stundenkilometer (50 sind erlaubt). In Gladbach sind 65 Polizisten mit zehn Messgeräten im Einsatz. 

12.05 Uhr: Auch morgen wird übrigens in Düsseldorf geblitzt - schwerpunktmäßig an der Karl-Geusen-Straße und Schmiedestraße in Oberbilk, aber auch im übrigen Stadtgebiet.  

11.50 Uhr: Unser Kollege war heute Morgen an der Blitzer-Station an der Düsseldorfer Straße in Neuss vor Ort. Hier finden Sie die Bilder dazu.

11.30 Uhr: Was halten Sie vom Blitzer-Marathon in NRW? In unserem Vote (weiter unten in diesem Text) haben sich bisher 55 Prozent der Leser dagegen ausgesprochen. Nur 18 Prozent bewerten die Aktion positiv. 

10.50 Uhr: In Krefeld wird erst ab 18 Uhr geblitzt. "Für eine 24-Stundenaktion haben wir nicht genug Kapazitäten. Wir haben bewusst die Abendstunden gewählt, damit wir nebenbei auch noch Alkoholkontrollen machen können", sagt Polizeisprecher Dietmar Greger. Die Beamten blitzen schwerpunktmäßig an folgenden Stellen: St. Töniser Straße, St.-Anton-Straße, Ostwall, Königstraße, Südwall, Gladbacher Straße, Neue Ritter Straße und Oppumer Straße. Weitere Kontrollstellen im gesamten Krefelder Stadtgebiet sind nicht ausgeschlossen. Die Aktion soll nach Angaben der Polizei bis etwa 4 Uhr morgens dauern.  

10.32 Uhr: Die Zwischenbilanz aus dem Kreis Viersen: die Autofahrer scheinen gewarnt zu sein. "Bei uns gibt es die Tendenz, dass die Autofahrer doch vorsichtiger fahren als üblich", so Polizeisprecherin Antje Hejmanns. Probleme mit den Messgeräten gibt es hier nicht. "Petrus war gnädig, bei uns scheint die Sonne und alles funktioniert."

10.24 Uhr: In Duisburg-Neudorf hat die Polizei einen Autofahrer mit 100 Stundenkilometern (erlaubt waren 50) erwischt. Ihm droht ein Monat Fahrverbot. Rund 100 Beamte sind in Duisburg im Einsatz. Am Mittag wird in Duisburg NRW-Innenminister Jäger erwartet. 

10.21 Uhr: Jetzt gibt es doch Probleme wegen der Kälte. In Ahaus ist bei minus acht Grad das erste Blitzgerät ausgefallen. 

10.16 Uhr: So kann's gehen: Wie die Kollegen von den Dortmunder "Ruhr Nachrichten" bei Twitter verraten haben, wurde ihr Reporter auf dem Weg zu einem Termin für die Blitzer-Berichterstattung geblitzt. 

10.13 Uhr: Im Kreis Mettmann ist die Lage bisher ruhig. Zwar wurden schon einige Temposünder erwischt, extreme Ausreißer gibt es laut Polizei aber noch nicht.

10.08 Uhr: In Wesel an der Wittenberger Straße wird übrigens doch nicht geblitzt. Die Polizei hat ihre Planung geändert. 

9.59 Uhr: In Dinslaken ist die Messung an der Karl-Heinz-Klingen-Straße nach Polizeiangaben jetzt beendet. Bisher sind im Kreis Wesel an allen Messpunkten Verkehrssünder erwischt worden. 30 bis 40 Einsatzkräfte sind im Kreis Wesel unterwegs. 

9.55 Uhr: Achtung in Hamminkeln: An der Straße "Zum Weißenstein" auf Höhe des Café Country bauen die Beamten jetzt ihr Messgerät auf. Am Herzogenring in Wesel wird laut Polizei jetzt nicht mehr geblitzt. 

9.32 Uhr: An der Toulouser Allee in Düsseldorf hat die Polizei einen Autofahrer mit 94 Stundenkilometern erwischt. Erlaubt sind 50. Ihn erwarten ein Bußgeld von 200 Euro und drei Punkte.

9.12 Uhr: Die wichtigsten Fragen zum Blitzer-Marathon haben wir hier für Sie beantwortet. 

9.06 Uhr: Die Autofahrer in Neuss haben Glück: Das zweite Radarmessgerät an der Düsseldorfer Straße kann wegen technischen Schwierigkeiten noch immer nicht eingesetzt werden. Zur Abschreckung bleibt das Gerät trotzdem noch eine Weile stehen. Und die Beamten achten weiter auf Handys und Gurte. 

9.03 Uhr: Zum Blitzer-Marathon veranstaltet die Rheinische Post heute von 14 bis 16 Uhr eine Telefonaktion (die Einzelheiten dazu lesen Sie hier). Experten für Verkehrsrecht beantworten Ihre Fragen. 

8.55 Uhr: Schon wieder ein Autofahrer ohne Gurt in Neuss. Fahren ohne Anschnallen scheint weiter verbreitet zu sein, als man glaubt. 

8.46 Uhr: Die Beamten achten übrigens nicht nur auf die Geschwindigkeit: Nebenbei überprüfen sie auch, ob jemand ohne Gurt fährt oder mit dem Handy telefoniert. Ein Autofahrer mit Handy und zwei ohne Gurt sind in Neuss schon aufgefallen. 

8.44 Uhr: Die Daten von jeder einzelnen Messstation werden gesammelt und fließen in eine landesweite Auswertung ein. Das Innenministerium wird das Gesamtergebnis der Aktion heute Mittag auf einer Pressekonferenz in Duisburg bekanntgeben. 

8.40 Uhr: Heute Morgen wurde in Düsseldorf unter anderem schon an der B8, Frankfurterstraße, Kaiserswertherstraße, Kennedydamm, Grafenbergerallee und der Pariserstraße geblitzt. Ludger Walther, Leiter des Verkehrsdienstes, sagt, dass die meisten bis 20 Stundenkilometer zu schnell sind. "Schlimme Raser" seien noch nicht dabei gewesen. "Die meisten wissen, dass sie zu schnell waren. Die wenigsten streiten es ab", sagt  er.

8.32 Uhr: Die Autofahrer in Neuss fahren auch weiterhin angepasst. Die Blitzerstation an der Bonner Straße meldet, dass bisher zwei von 400 Autos zu schnell waren. An der Düsseldorf

8.30 Uhr: Die fünf Blitzerteams in Düsseldorf messen am Vormittag jeweils für 30 Minuten an sechs verschiedenen Stellen die Geschwindigkeit. Es gibt also 30 Blitzereinsätze in der Landeshauptstadt allein am Vormittag. 

8.28 Uhr: In Düsseldorf sind fünf Blitzer-Teams im Einsatz. Vier von ihnen messen mit der Laser-Methode, eins mit Radar. Die Radarmessungen werden vor allem auf Schnellstraßen eingesetzt, wo die Autofahrer nicht angehalten werden können. Wer hier geblitzt wird, bekommt Post nach Hause. 

8.20 Uhr: Unsere Leser bei Facebook fragen sich, wie sich die Polizisten gegen die Kälte schützen. Wir haben bei den Neusser Beamten nachgefragt: "Wir ziehen alles an, was die Dienstkleidung hergibt", sagen die Polizisten. Wenn die Anlage fertig aufgebaut ist, können sich die Beamten auch im Auto aufwärmen. 

8.18 Uhr: An der Theodorstraße in Düsseldorf-Rath (am ISS Dome) blitzt die Polizei seit etwa 20 Minuten. Hier sind 50 Stundenkilometer erlaubt. Zwei Autofahrer wurden bisher erwischt. Der eine war 18 km/h zu schnell, der andere 11. 

8.12 Uhr: Der erste Radarwagen an der Düsseldorfer Straße in Neuss darf noch nicht blitzen, vom zweiten gibt es einen ersten Zwischenstand: In einer guten halben Stunde kamen 322 Fahrzeuge vorbei, nur zwei davon waren zu schnell. Ein Autofahrer schlich sogar mit nur 39 Stundenkilometern an der Messstation vorbei. 

8.06 Uhr: Das nennt man wohl Vorführeffekt: Die Polizisten an der Düsseldorfer Straße in Neuss haben ihre Radargerät immer noch nicht scharfgeschaltet bekommen. Die Vorschriften sind streng: Solange die Anlage nicht hundertprozentig funktioniert, darf nicht geblitzt werden. 

7.52 Uhr: An der Düsseldorfer Straße in Neuss gibt es noch einen weiteren Kontrollpunkt: Der erste Blitzer steht kurz hinter der S-Bahn Station Neuss am Kaiser, der zweite etwa 600 Meter weiter in Richtung Neuss. Wer glaubt, wieder beschleunigen zu können, nachdem er den ersten Blitzer passiert hat, kann also eine böse Überraschung erleben. Der dunkle VW Caddy ist halb hinter einer Werbetafel versteckt. Er blitzt in beide Richtungen. 

7.46 Uhr: Der Polizei geht es heute vor allem um Autofahrer, die deutlich zu schnell sind. Obwohl an der Düsseldorfer Straße in Neuss 50 Stundenkilometer erlaubt sind, wird hier erst ab 60 km/h geblitzt. Wer zwischen elf und 15 Stundekilometern zu schnell ist, bezahlt 25 Euro Bußgeld und bekommt noch keinen Punkt. Eine Übersicht über alle Bußgelder finden Sie hier. Der Blitzerwagen des Kreises Neuss blitzt schon ab 56 Stundenkilometern.

7.44 Uhr: Die Polizisten an der Düsseldorfer Straße in Neuss müssen ihr Radargerät mit Maßband und Wasserwaage noch einmal nachjustieren. Das sei bei der komplizierten Technik manchmal nötig, erklären die Beamten. 

7.40 Uhr: Nach knapp zehn Minuten haben die Polizisten an der Düsseldorfer Straße in Neuss noch keinen Autofahrer bemerkt, der zu schnell war. Bisher fahren alle angepasst. Der Blitzer-Standort an der Düsseldorfer Straße ist wie alle anderen Messpunkte bekannt. Außerdem steht ein Streifenwagen gut sichtbar hinter dem Messgerät am Straßenrand. 

7.38 Uhr: In Düsseldorf blitzt die Polizei an der Siegburger Straße, der Universitätsstraße, der Schmiedestraße, am Südring, am Kennedydamm und auf allen Rheinbrücken. 

7.35 Uhr: Man darf gespannt sein, wie viele Autofahrer die Polizei heute mit überhöhter Geschwindigkeit erwischt. Seit Tagen wird in den Medien über die Aktion der Polizei berichtet. Die Straßen, an denen die Radarfallen stehen, sind bekannt. 

7.30 Uhr: An der Düsseldorfer Straße in Neuss in Richtung Neuss beginnt die Polizei in wenigen Minuten mit den Kontrollen. An der Düsseldorfer Straße wird nicht versteckt, sondern aus einem Streifenwagen am Straßenrand heraus geblitzt. 

7.20 Uhr: Welche Verstöße werden wie bestraft? Hier der Bußgeldkatalog für Geschwindigkeitsüberschreitungen zum Nachlesen

6.30 Uhr: In Düsseldorf liegt die Temperatur bei minus fünf Grad. Kältebedigte Ausfälle der Messgeräte bei Temperaturen im zweistelligen Minusbereich, über die im Vorfeld spekuliert wurde, sollte es also nicht geben. 

6 Uhr: An ersten Messpunkten hat die Polizei mit den Geschwindigkeitskontrollen begonnen. Nicht überall beginnen die Messungen schon so früh: In einigen Städten geht es beispielsweise erst am späten Vormittag los. An welchen Stellen die Polizei heute blitzt, können Sie hier nachlesen

Quelle: jco/csi/jco/sap/dpa/top
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