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Nach Chaos bei Sturm "Friederike"
NRW erwägt landesweite Schulschließungen bei Extrem-Wetter

Sturm deckt in Duisburg Dach einer Grundschule ab
Sturm deckt in Duisburg Dach einer Grundschule ab FOTO: Christoph Reichwein
Düsseldorf. Tausende Schulkinder in NRW mussten nach draußen, als wegen Sturmtief "Friederike" mitten am Tag der Unterricht ausfiel. Das NRW-Schulministerium möchte ein Chaos wie dieses künftig vermeiden. 

Das nordrhein-westfälische Schulministerium erwägt landesweite Schulschließungen bei extremen Wetterlagen. Eine entsprechenden neue Rechtsgrundlage werde geprüft, heißt es in einem Bericht von NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) an den Schulausschuss des Düsseldorfer Landtags. Das Gremium erörtert an diesem Mittwoch Konsequenzen aus dem Unterrichtschaos nach dem Orkan Friederike im vergangenen Monat.

Einige NRW-Schulen hatten am 18. Januar trotz der Sturmwarnung zunächst Unterricht erteilt, die Schüler dann aber nach der zweiten oder dritten Stunde nach Hause geschickt. Dadurch waren manche Kinder auf dem Heimweg in den Sturm geraten. Das Organisationswirrwarr hatte bei zahlreichen Eltern und Lehrern für Empörung gesorgt.

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In jedem Fall habe die Schulleitung "zwingend zu gewährleisten", dass die Schüler gefahrlos den Heimweg antreten könnten, stellte die Ministerin in ihrem Bericht fest. Solange müssten die Schüler im Gebäude bleiben dürfen - außer das Schulhaus wäre akut gefährdet. Grundsätzlich dürfen Eltern bei plötzlichen extremen Wetterlagen selbst entscheiden, ob sie ihr Kind zur Schule schicken.

(sef/lnw)
 
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