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Fahndung nach filmreifer Verfolgungsjagd
Fotos sollen den 400-PS-Raser überführen

Fotos: Verfolgungsjagd durchs Rheinland
Fotos: Verfolgungsjagd durchs Rheinland FOTO: Daniel Bothe
Düsseldorf. Zwei Dutzend Streifenwagen und ein Hubschrauber reichten nicht aus, mit mehr als 200 Stundenkilometern entkam der Raser mit seinem PS-Geschoss der Polizei. Die setzt nun auf die Auswertung von Fotos.

Noch keine Spur von den PS-starken Rasern: Die Polizei hat am Wochenende die Suche nach dem Auto fortgesetzt, das nach einer langen Verfolgungsjagd entkommen war.

Mehrere Menschen waren in der Nacht zu Freitag vor einer Routinekontrolle der Polizei in Nordrhein-Westfalen über acht Autobahnen und schließlich in die Niederlande geflohen. Dabei hatten sie sich eine Verfolgungsjagd mit zwei Dutzend Streifenwagen und einem Hubschrauber geliefert.

Die rasantesten Verfolgungsjagden in der Region 2015

"Die Ermittlungen laufen", sagte ein Polizeisprecher am Sonntag.
Anfang der neuen Woche würden Spuren, insbesondere Fotos, ausgewertet. Außerdem wollen sich die Ermittler mit ihren Kollegen in den Niederlanden austauschen.

Man vermute die Flüchtigen weiterhin jenseits der Grenze, die Behörden dort fahndeten weiter, sagte bereits am Samstag ein Sprecher der Düsseldorfer Polizei. "Es liegt ein Verkehrsverstoß vor. Warum die geflüchtet sind, wissen wir nicht."

Das schwarze Fahrzeug - nach Einschätzung der Polizei ein Audi mit vermutlich um die 400 PS - könnte bis zu 250 Stundenkilometer schnell gewesen sein, dann wird der Motor gedrosselt. Es trug zunächst gestohlene Nummernschilder, die später abmontiert wurden, und raste den Angaben zufolge zeitweise ohne Licht durch die Nacht.

Eine Zusammenstellung der abenteuerlichsten Verfolgungsjagden in der Region finden Sie hier. 

(dpa)
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