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Investitionen in Bildung
NRW gibt am wenigsten Geld pro Schüler aus

Wiesbaden. In die Ausbildung jedes Schülers sind im Jahr 2013 im Schnitt 6500 Euro an öffentlichen Geldern geflossen. In NRW wird mit 5700 Euro pro Kopf am wenigsten in die Schüler investiert.

Pro Kopf sind an allgemeinbildenden Schulen rund 7100 Euro aufgewendet worden, an beruflichen rund 4500 Euro. Insgesamt waren dies im Schnitt 200 Euro mehr als 2012. Dies teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit.

Am teuersten war die Ausbildung an Gymnasien und integrierten Gesamtschulen mit jeweils 7500 Euro. Grundschüler schlugen mit 5600 Euro pro Kopf zu Buche. Die niedrigen Ausgaben von 2800 Euro bei Berufsschülern sind vor allem durch den Teilzeitunterricht im dualen System begründet.

Das meiste Geld entfällt auf Personalausgaben (5300 Euro). Für den Unterhalt der Gebäude oder Lehrmittel wurden im Schnitt 800 Euro ausgegeben, für Baumaßnahmen und andere Sachinvestitionen waren es 300 Euro.

Unter den Ländern wurden die höchsten Ausgaben pro Schüler für Thüringen (8100 Euro) und Hamburg (8000 Euro) ermittelt, die niedrigsten für Nordrhein-Westfalen, das Saarland (jeweils 5700 Euro) und Schleswig-Holstein (5800 Euro). Der Vergleich ist laut Bundesamt jedoch wegen unterschiedlicher Strukturen bei Schulen und Besoldung oder dem Umfang der Ganztagsbetreuung schwierig.

 

(haka/dpa)
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