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Statistische Landesamt
Krankenhauskosten in NRW auf 20,4 Milliarden Euro gestiegen

NRW: Krankenhauskosten steigen auf 20,4 Milliarden Euro
Ein Mitarbeiter einer Klinik schiebt ein Bett über den Flur. (Archivbild). FOTO: dpa, arn lof
Düsseldorf. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes sind die Kosten für die stationäre Krankenhausversorgung in NRW 2016 auf 20,4 Milliarden Euro gestiegen. Ein Belegungstag verursachte demnach Kosten von mehr als 600 Euro.

Das ist gegenüber dem Vorjahr eine Zunahme von 4,5 Prozent, teilte das Statistische Landesamt am Mittwoch mit. Pro Fall lagen die stationären Krankenhauskosten im Schnitt bei 4388 Euro - das sind 2,5 Prozent mehr als im Vorjahr.

Je Belegungstag lagen die Kosten bei 606 Euro - das ist ein Plus von 3,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. In 348 Krankenhäusern in NRW wurden 2016 rund 4,6 Millionen Patienten behandelt.

Die Gesamtkosten an den Krankenhäusern inklusive der nichtstationären Leistungen sind 2016 ebenfalls gestiegen - auf 23,9 Milliarden Euro.

Das ist im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 4,9 Prozent. Zu den Gesamtkosen zählen etwa die Personalkosten (14,6 Milliarden Euro), Sachkosten (8,6 Milliarden Euro), die Aufwendungen für den Ausbildungsfonds (383 Millionen Euro) oder die Kosten für die Ausbildungsstätten (175 Millionen Euro).

(ate/dpa/lnw)
 
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