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Fahndung in NRW
Mutmaßlicher Autodieb tappt in Radarfalle

NRW: Polizei sucht mit Foto aus Radarfalle nach mutmaßlichem Autodieb
Die Polizei fahndet mit diesem Foto aus einer Radarfalle nach einem mutmaßlichem Autodieb und Einbrecher. FOTO: Polizei Paderborn
Bielefeld. Nach einem versuchten Einbruch konnten die Täter unerkannt flüchten. Aber die Polizei fand später ihren Fluchtwagen - und stellte fest, dass das Auto vorher in NRW geblitzt worden war. Nun fahnden die Ermittler mit dem Foto aus der Radarfalle nach einem der mutmaßlichen Einbrecher.

Nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei wurde das Auto für mehrere Einbrüche in Senioren- und Pflegeheimen, Arztpraxen und Kindergärten in NRW verwendet. Dabei wurden die Täter in Paderborn einmal von einem Zeugen beobachtet. Der Mann alarmierte die Polizei. Aber die Täter konnten flüchten.

Das Fluchtfahrzeug wurde später von der Polizei in der Nähe verlassen vorgefunden. Darin befand sich Beute aus anderen Einbrüchen. Bei ihren weiteren Ermittlungen stießen die Beamten dann auf das Foto aus der Radarfalle, dass ein mutmaßliches Mitglied der Bande zeigen könnte. Der Eigentümer kann es nach Angaben der Polizei nicht sein: Das Auto sei im Februar in Bad Salzuflen als gestohlen gemeldet worden.

Wie die Ermittler weiter mitteilten, wurde der mutmaßliche Autodieb und Einbrecher am 10. Februar nachts auf der Autobahn 2 bei Bielefeld geblitzt. Der unbekannte Mann sei damals mit einer Geschwindigkeit von mehr als 130 Kilometern pro Stunde unterwegs gewesen. Erlaubt seien aber nur 100 km/h gewesen. 

Nach Angaben der Polizei wurde das Blitzerfoto mit einem Gerichtsbeschluss zur Öffentlichkeitsfahndung frei gegeben. Die Ermittler bitten damit die Bevölkerung um Hinweise auf den Mann.

(wer/AFP)