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Verdi auf den Barrikaden
Warnstreiks treffen NRW-Krankenhäuser

Warnstreik der Klinikum-Mitarbeiter Leverkusen
Düsseldorf/Leverkusen. Verdi erhöht im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes den Druck. Nach den ersten Aktionen in Verwaltungen und Kitas ausgewählter Städte gibt es jetzt Warnstreiks in kommunalen Kliniken.

In Nordrhein-Westfalen haben am Donnerstagmorgen Warnstreiks an zahlreichen kommunalen Krankenhäusern begonnen. Nach Angaben von Verdi starteten mit der Frühschicht beispielsweise in Aachen und Dortmund Aktionen.

Die Gewerkschaft hat das Personal von insgesamt etwa 50 kommunalen Kliniken und Einrichtungen der kommunalen Landschaftsverbände in NRW zu ganztägigen Warnstreiks aufgerufen. Sie geht davon aus, dass Tausende Beschäftigte daran teilnehmen.

Die medizinische Versorgung der Patienten sei aber sichergestellt, es gebe Notdienste in Absprache mit dem Arbeitgeber.

In Köln (10 Uhr), Dortmund (10 Uhr) und Bad Oeynhausen (11 Uhr) sind am Vormittag Kundgebungen und Demonstrationszüge geplant. Aus Leverkusen sind rund 100 Pflegekräfte und Mitarbeiter des Klinikums Leverkusen im Ausstand. Sie nehmen an der Kundgebung in Köln teil. Die Warnstreiks sind Teil eines bundesweiten Aktionstages im öffentlichen Dienst.

Eindrücke von der Kundgebung in Köln sehen Sie oben im Video.

Verdi fordert für die Beschäftigten von Bund und Kommunen sechs Prozent mehr Geld. Den bisherigen Vorschlag der Arbeitgeber von drei Prozent mehr Lohn für zwei Jahre lehnt Verdi ab.

(lnw)
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