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Ermittlungen gegen 53 Fahrer
Hochzeits-Autokorso in Oberhausen artet aus

Oberhausen. Bei einem völlig aus dem Ruder gelaufenen Hochzeits-Autokorso in Oberhausen hat die Polizei 100 Verkehrsverstöße festgestellt. Ermittelt wurde gegen 53 Personen. Die Teilnehmer hatten mit ihren Wagen unter anderem Kreuzungen versperrt und waren über rote Ampeln gefahren.

Das berichtete die Polizei am Freitag. Bei dem Autokorso am 10. September hatten die Teilnehmer auch Vorfahrtsregelungen missachtet und waren ohne Sicherheitsgurte gefahren. Neben 97 Ordnungswidrigkeiten ergab sich der Verdacht auf Straftaten wie Nötigung und gefährliche Eingriffe in den Straßenverkehr sowie ein Verstoß gegen das Waffengesetz. Mehrere Teilnehmer müssten nun um ihren Führerschein bangen, hieß es.

Bei den Ermittlungen half den Beamten neben zahlreichen Anzeigen von Bürgern auch die Auswertung eines minutenlangen Videos, das Teilnehmer selbst im Internet veröffentlicht hatten. Wer damals geheiratet hatte, wurde nicht bekannt.

(lsa/lnw)