| 16.09 Uhr

18-Jähriger leicht verletzt
Polizei ermittelt wegen illegalem Autorennen in Köln

Köln. Nach einem Unfall in Köln am Samstagabend ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft gegen zwei junge Männer. Sie sollen sich auf einem Zubringer zur A57 ein illegales Rennen geliefert haben.

Laut Bericht der Polizei ereignete sich der Unfall am Samstagabend auf dem Zubringer zur A57 in Richtung Kreuz Köln-Nord. Dort waren ein 18-Jähriger in einem Honda und ein 19-Jähriger in einem BMW unterwegs. Nach den Ermittlungen der Polizei beschleunigten sie kurz nach dem Tunnel erheblich.

Kur vor der Anschlussstelle Ehrenfeld wechselten die Fahrer mit ihren Wagen vom linken Fahrstreifen auf den Verzögerungsstreifen. Dabei verlor der 18-Jährige die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte gegen einen Laternenmast. Er erlitt leichte Verletzungen.

Zweiter Fall in Köln innerhalb einer Woche

Die Führerscheine der beiden Beteiligten sowie die Fahrzeuge wurden auf Anordnung der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt. Die Polizei ermittelt wegen Gefährdung des Straßenverkehrs.

Nur eine Woche zuvor hatte die Polizei zwei anderen jungen Männern in Köln die Führerscheine wegen Verdachts eines illegalen Autorennens abgenommen. Einer der beiden Fahrer war in einem Industriegebiet gegen einen geparkten Anhänger geschleudert.

Gut zwei Wochen zuvor wurde in Mönchengladbach ein Fußgänger tödlich verletzt. Er wollte eine Straße überqueren und wurde von einem Auto mit hohem Tempo erfasst. Die Polizei vermutet auch hier ein illegales Autorennen.

(lis/lnw)