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Lebensmittel Discounter
Polizei nimmt nach Lidl-Erpressung Verdächtige fest

Recklinghausen. Die Polizei hat zwei Verdächtige festgenommen, die den Discounter Lidl erpresst haben sollen. Die Erpresser sollen gedroht haben, Bomben in einigen Filialen zu zünden.

Die Festgenommenen sollen nach Informationen der "Bild"-Zeitung bereits am 15. April in einer Filiale in Herten im Kreis Recklinghausen einen Sprengsatz zur Explosion gebracht haben. Eine Verkäuferin sei dadurch verletzt worden. Ein Polizeisprecher kommentierte diese Details nicht, bestätigte aber, dass es Festnahmen wegen einer Erpressung des Discounters Lidl gebe. Weitere Informationen sollen bei einer Pressekonferenz am Donnerstag bekanntgegeben werden. Lidl äußerte sich nicht selbst und verwies auf die Pressestelle der Polizei.

Die Erpresser sollen gedroht haben, weitere Bomben in den Märkten zu zünden, berichtete "Bild". Dem Bericht zufolge haben sie eine Million Euro gefordert.

(rent/dpa)
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