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Prozessbeginn in Essen
Mann soll Frau vergewaltigt und fast umgebracht haben

Essen. Nach einer Vergewaltigung in der Weihnachtsnacht des vergangenen Jahres hat in Essen der Prozess gegen einen 20-Jährigen wegen versuchten Mordes begonnen.

Der Angeklagte soll in der Nacht auf den 25. Dezember in Gelsenkirchen eine junge Frau verfolgt haben, die gerade aus einer Gaststätte kam. Dann soll er die 24-Jährige in einer Garageneinfahrt vergewaltigt und bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt haben. Beim Prozessauftakt am Montag erklärte hat der 20-Jährige, dass er sich an nichts erinnern könne. Die Polizei hatte  ihn aufgrund von DNA-Spuren ermitteln können.

Die 24-Jährige hatte die Gaststätte gegen zwei Uhr verlassen. Sie war auf dem Heimweg, als sie überfallen wurde. Bei der Polizei hatte sie später gesagt: "Ich war mir sicher, dass ich sterben muss." Der Täter hatte ihr nach der Vergewaltigung die Handtasche aufs Gesicht gelegt. "Er ist davon ausgegangen, dass sie tot ist", heißt es dazu in der Anklage.

(rent/lnw)
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