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Regen und Kälte
Tief "Alfred" bringt Herbstwetter nach NRW

Fotos: Juli 2017 – Hitzegewitter zieht über NRW
Fotos: Juli 2017 – Hitzegewitter zieht über NRW FOTO: dpa, mg vge
Essen. Den Menschen in Nordrhein-Westfalen steht eine graue und regnerische Woche bevor. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor langanhaltenden Regenschauern.

Ganz Deutschland liegt derzeit in einem Tiefdruckgebiet, wie eine Sprecherin des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Essen sagte. Nach Tief "Zlatan", das bereits in den vergangenen Tagen für Regen gesorgt hat, zieht nun Tief "Alfred" über NRW. In den kommenden Tagen ist darum mit heftigen Schauern und kühleren Temperaturen unter 20 Grad zu rechnen.

Starker Niederschlag im Bergischen Land

Nach zum Teil heftigen Regenfällen und Unwettern am Montag soll auch der Dienstag regnerisch und bedeckt bleiben. Vor allem in den östlichen Landesteilen hat es in den vergangenen 24 Stunden stark geregnet, vielerorts schon mehr als 30 Liter. Bis zum Mittwochmorgen können auch im Rheinland bis zu 25 Liter Regen pro Quadratmeter runterkommen, im Bergischen Land bis zu 70 Liter.

Im Münsterland und im Siegerland drohen nach Angaben der Meteorologen örtliche Gewitter. Zum Nachmittag wird es dann etwas freundlicher und es gibt eine kurze Verschnaufpause. Die Schauer können sich aber bis in die Nacht ziehen.

Keine akute Hochwassergefahr

Trotz des Regens sehen die Behörden in NRW keine akute Hochwassergefahr an den größeren Flüssen. Für den Rhein erwartet das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Duisburg-Rhein bis Ende der Woche zwar einen Anstieg. "Aber das wird nicht in den Hochwasserbereich hineingehen", sagte Jan Böhme von der Behörde. Am Dienstagmittag lag der Kölner Pegel bei 2,24 Meter. Erst ab einem Pegel von 4,50 Meter sprechen die Kölner Experten von Hochwasser. Auch für Ruhr, Lippe, Lenne und Volme besteht nach Einschätzung der Behörden keine Hochwassergefahr.

 

Warn-Apps Nina, Warnwetter & Co - keine kann alles FOTO: dpa, tsn

Die letzten Tropfen fallen laut DWD am Mittwochmorgen südlich von Düsseldorf. Der Tag soll dann weitestgehend trocken bleiben und besonders im Westen kann sich bei Temperaturen bis 24 Grad noch einmal die Sonne zeigen. Aber schon in der Nacht zum Donnerstag soll die nächste Regenfront über das Land ziehen. Es wechseln sich schwache Schauer und trockene Phasen ab. 

(top/lnw/veke)
 
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