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Auch Düsseldorf betroffen
Rewe will sieben von neun Temma-Läden schließen

Düsseldorf. Der Handelskonzern Rewe gibt laut einem Bericht seine Bio-Kette Temma auf. Sieben der neun modernen Tante-Emma-Filialen würden demnach geschlossen, darunter sind auch Filialen in Düsseldorf.

Wie das Unternehmen mitteilte, werden der Temma in Benrath an der Hauptstraße  und in Pempelforth an der Nordstraße zum 31. Januar 2018 geschlossen.

Den Informationen des "Kölner Stadt-Anzeigers" zufolge sollen die Temma-Läden in den Kölner Stadtteilen Braunsfeld und Bayenthal an die frühere Rewe-Managerin Christiane Speck verkauft werden, die das Konzept mitentwickelt hatte. Rewe selbst will demnach das Bio-Segment in den eigenen Supermärkten ausbauen.

Das erste Temma-Geschäft, eine Mischung aus Bio-Supermarkt und Gastronomie, hatte Rewe 2009 in Köln eröffnet, es folgten Läden unter anderem in Düsseldorf, Hamburg und Berlin.

Mit dem Konzept wollte Rewe nostalgische Gefühle der Kunden ansprechen: Wie früher in kleinen Nachbarschaftsläden oder Markthallen wurden Käse, Antipasti, Fleisch und Wurst an Bedientheken angeboten, außerdem gab es einen Gastronomiebereich. Wie die Zeitung nun berichtete, entwickelten sich die Märkte regional sehr unterschiedlich und erfüllten nicht die Erwartungen der Rewe-Konzernführung.

 

 

(top/AFP)
 
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