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Zwei Verletzte
Großbrand in Technischer Hochschule in Aachen

Großbrand an der Technischen Hochschule Aachen
Aachen. Bei einem Großbrand ist ein Gebäude der Technischen Hochschule in Aachen teilweise eingestürzt. Zahlreiche Feuerwehrmänner kämpften in der Nacht zum Freitag gegen die Flammen. Es gab Verletzte.

Die Halle brannte aus und ist nicht mehr benutzbar, wie eine Hochschulsprecherin am Freitag sagte. Wie es zu dem Großbrand kam, blieb zunächst unklar.

Das Feuer war gegen 23 Uhr im sogenannten Werkzeug-Maschinenlabor ausgebrochen. Anwohner in der Nähe des Uni-Campus wurden mit Lautsprecherdurchsagen aufgefordert, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Später wurde Entwarnung gegeben, Gefahr für die Bevölkerung soll nicht bestanden haben.

RWTH Aachen: Großbrand lässt Halle einstürzen FOTO: dpa, rr jhe

"Zwei Einsatzkräfte wurden bei den Löscharbeiten verletzt", sagte ein Sprecher der Feuerwehr am frühen Morgen.

Aus noch unbekannter Ursache war in der Nacht zum Freitag in einer 6000 Quadratmeter großen Maschinenhalle ein Feuer ausgebrochen. Die Flammen loderten so heftig, dass Teile des Gebäudes einstürzten.

Die Feuerwehr eilte mit 160 Mann zur Hochschule. "Zur Höhe des Schadens können wir derzeit nichts sagen", so der Sprecher. Er dürfte sich aber in Millionenhöhe befinden.

Die Einsatzkräfte hatten das Feuer am frühen Morgen unter Kontrolle, es waren dann nur noch 20 Feuerwehrleute zur Brandkontrolle vor Ort. Noch am Mittag waren die Einsatzkräfte damit beschäftigt, immer wieder aufflammende Glutnester zu löschen. 

Weil der Brandort noch zu heiß war, konnten die Sachverständigen am Freitag die Halle zunächst nicht betreten. Eine Sprecherin der Hochschule sagte, die zum Bereich Maschinenwesen gehörende Halle sei nach dem Brand nicht mehr nutzbar. Die Höhe des Schadens konnte auch sie noch nicht beziffern.

(lnw/csr)