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Wetter
Sahara-Staub liegt in der Luft

Saharastaub liegt in Deutschland in der Luft
Ganz so schlimm ist bei uns dann doch nicht. Unser Archivbild aus dem Jahr 2014 zeigt die Hamburger Elbphilharmonie. Sahara-Sand lässt die Luft gelblich aussehen. FOTO: dpa, bom htf
Düsseldorf. Warme Temperaturen und Sonne hatte man uns für dieses Wochenende versprochen. Zumindest was die Sonnenstunden anbelangt, wurden wir vielerorts enttäuscht. Schuld ist Staub aus der Sahara.

Wie wetter.de berichtet, bringt die südliche Strömung, die uns in diesen Tagen frühlingshafte Wärme beschert, leider auch reichlich Sand aus der Sahara mit. In der Tat hatten Wolken in vielen Regionen am Wochenende einen leichten Gelbstich. Und auch zahlreiche Autofahrer ärgerten sich über den feinen Staub, der sich auf den Lack legte.

Auch der Westen von Deutschland ist betroffen. So verzeichneten die Experten von wetter.de für den Raum Aachen am Samstag nur eine richtige Sonnenstunde. Auch die angepeilte 20-Grad-Marke wurde nicht geknackt.

Warum kommt der Sand zu uns?

Die Sahara ist der größte natürliche Staubproduzent der Erde, knapp die Hälfte des Staubes entsteht dort. Das sind 400 bis 700 Millionen Tonnen pro Jahr. Das haben Untersuchungen an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz gezeigt. Die Staubpartikel werden mit wandernden Hoch- und Tiefdruckgebieten auf der ganzen Welt verteilt.

Wissenschaftler erklären jedoch, dass der Staub nicht nur dreckig ist, sondern auch nützlich. Er enthält Nährstoffe wie Calcium und Magnesium, die beispielsweise in den tropischen Bergregenwäldern in Ecuador zum Gedeihen der Pflanzen beitragen.

(csi)
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