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Verfassungsschutz dementiert
Offenbar keine Anschlagspläne auf Jülicher Atomanlagen

Salah Abdeslam: Paris-Attentäter hatte Atomanlage Jülich im Visier
Salah Abdeslam. FOTO: dpa, bjw mda fdt tba
Düsseldorf. Der Verfassungsschutz dementiert Berichte, der mutmaßliche Paris-Attentäter Salah Abdeslam habe Unterlagen über das deutsche Atomforschungszentrum Jülich in seiner Wohnung aufbewahrt. 

Beim Forschungszentrum Jülich heißt es zudem:  "Das Bundesamt für Verfassungsschutz hat offiziell bestätigt, dass es keine Erkenntnisse für eine etwaige Gefährdung des Forschungszentrums Jülich gibt. Auch dem Forschungszentrum Jülich selbst liegen keinerlei Hinweise vor. Wir stehen hierzu in Kontakt mit den zuständigen Sicherheitsbehörden und der Atomaufsicht."

Dem Redaktionsnetzwerk Deutschland hatte berichtet, dass in der Wohnung Abdeslams im Brüsseler Stadtteil Molenbeek Artikel zu Jülich gefunden wurden sowie Fotos, die den Vorstandsvorsitzenden der Kernforschungsanlage, Wolfgang Marquardt, zeigten. Das Bundeskanzleramt und das Bundesinnenministerium hätten auf Anfrage des Netzwerks erklärt, keine Informationen zu dem Sachverhalt zu haben. 

(csi/afp/csh)
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