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Nach tödlicher Attacke
Safaripark tauft Elefanten in "Benji" um

So lebt Elefant "Baby" im Safaripark
So lebt Elefant "Baby" im Safaripark FOTO: dpa, frg tmk
Schloß Holte-Stukenbrock. Der ehemalige Zirkuselefant, der Mitte Juni im Odenwald einen Spaziergänger tötete, hat sich in seinem neuen Zuhause in Schloß Holte-Stukenbrock gut eingelebt. Da es den Namen "Baby" schon gab, taufte der Safaripark den Elefanten in "Benji" um.  

Nach der Attacke sollte er in eine Gruppe von Elefantenkühen im Safaripark in Schloß Holte-Stukenbrock bei Bielefeld integriert werden. "Wir sind sehr, sehr zufrieden mit der bisherigen Entwicklung", sagte Safaripark-Sprecherin Susanna Stubbe am Freitag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Die drei anderen afrikanischen Elefantendamen hätten den durchaus dominanten Neuzugang unterschiedlich schnell aufgenommen. "Auch wenn die ein oder andere mal beleidigt ist, da ist keine Aggression im Spiel", betonte Stubbe.

Gewöhnen muss sich der ehemals "Baby" genannte Elefant auch an einen neuen Namen: Weil einer der im Safaripark lebenden Elefanten genauso heißt, wurde das neue Herdenmitglied nun "Benji" getauft. Auch zu den Tierpflegern finde eine schrittweise Annäherung statt. "Sie wird gerufen, kriegt Leckerchen, damit sie sich an die neuen Menschen gewöhnt", sagte Stubbe. Die 25 000 Quadratmeter große Elefantenanlage ermögliche es, mit den Tieren umzugehen, ohne sie anfassen zu müssen.

Der Zirkus-Elefant war im Juni aus bislang unklaren Gründen aus seinem Gehege entwischt und hatte einen Spaziergänger getötet. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wegen fahrlässiger Tötung dauern an.

(lnw)
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