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Tier wurde betäubt
Schneeleopard im Wuppertaler Zoo ausgebrochen

Schreck im Wuppertaler Zoo: Schneeleopard "Irbis" ausgebrochen
Schneeleopard Irbis ist am Donnerstag aus seinem Gehege im Wuppertaler Zoo ausgebrochen. FOTO: Grüner Zoo Wuppertal
Wuppertal . Im Wuppertaler Zoo ist am Donnerstag ein Schneeleopard aus seinem Gehege ausgebrochen. Passiert ist aber nichts: "Irbis" konnte bald wieder eingefangen werden. Offenbar war die Tür zum Gehege nicht richtig verschlossen.

Etwa zwanzig Minuten lang war die Raubkatze nach Angaben der Stadt auf dem Gelände des Zoos in Wuppertal unterwegs. Aus ihrem Gehege sei die Raubkatze in den hinteren Teil des Zoos ausgebrochen, sagte eine Sprecherin. In dem für Besucher unzugänglichen Areal werden Geräte und Futter für die Tiere gelagert.

Ein Zoomitarbeiter habe den Leopard beim Verlassen des Geheges beobachtet und sofort über Funk Alarm geschlagen. Der Alarmplan habe dann sehr gut funktioniert, hieß es.

Gegen 14 Uhr wurden die Ein- und Ausgänge des Zoos für etwa eine halbe Stunde geschlossen. Die etwa 1000 Besucher wurden von den Tierpflegern in die Tierhäuser auf dem Gelände gebracht. Eine Tierärztin betäubte den Schneeleoparden mit einem Gewehr. "Mittlerweile ruht die Katze und schläft die Betäubung aus", sagte die Sprecherin der Stadt. 

Ursache des Zwischenfalls sei "menschliches Versagen". Eine Tür sei nicht ordnungsgemäß verschlossen worden. Der Vorgang werde nun intern aufgearbeitet. Leopard "Irbis" war allein in einem Gehege untergebracht - von seinem Weibchen und seinen Jungen getrennt. Dies sei üblich, weil sich die männlichen Tiere nicht um ihren Nachwuchs kümmern.

Der Zoo baut derzeit eine neue Anlage für die Schneeleoparden. "Vielleicht können wir aus dem Vorfall noch etwas lernen und beim Bau berücksichtigen", sagte ein Sprecher des Zoos.

(puk/dpa)
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