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Behinderung von Rettungseinsätzen
Schwachköpfe!

Behinderung von Rettungseinsätzen: Schwachköpfe!
In Essen haben Unbekannte die Reifen eines Rettungswagens zerstochen. FOTO: dpa, nar soe vfd
Meinung | Düsseldorf. Weil ein Unbekannter in Essen die Reifen eines Notarztwagens zerstochen hat, hat ein schwerkranker Patient die Klinik zu spät erreicht. Er starb kurze Zeit später. Für Fälle wie diesen muss es dringend härtere Strafen geben.  Von Christian Schwerdtfeger

Was muss in den Köpfen von Leuten vorgehen, die Rettungskräfte während des Dienstes anspucken, schlagen, beschimpfen oder wie jetzt in Essen Reifen eines Einsatzwagens zerstechen? Vermutlich nichts.

Mit gesundem Menschverstand lässt sich ein solch widerwärtiges Verhalten jedenfalls nicht erklären. Ebenso schwer zu beantworten ist die Frage nach dem Warum. Fehlende Bildung und Perspektivlosigkeit mögen lediglich Erklärungsansätze sein.

Fest steht aber, dass diese menschenverachtende Gewalt gegen Helfer nicht länger hinnehmbar ist. Der Staat muss endlich denen den Rücken stärken, die für die Allgemeinheit ihren Kopf hinhalten.

Deswegen müssen dringend härtere Strafen für diese Täter per Gesetz beschlossen werden. Wer Notärzte, Feuerwehrleute, Sanitäter, Polizisten, Krankenschwestern und all die vielen anderen Helfer angreift, egal in welcher Form, muss eine Freiheitsstrafe bekommen. Im Gefängnis hätten diese Kriminellen genügend Zeit, über ihr Fehlverhalten nachzudenken.

Quelle: RP
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