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Köln
SEK räumt nach Notruf Kölner Schule

Köln. Ein angeblich bewaffneter Mann entpuppte sich als harmloser Lehrer.

Ein Kölner Gymnasium ist gestern nach einem Notruf aus der Schule geräumt und von einem Spezialeinsatzkommando der Polizei durchsucht worden. Nach Angaben eines Polizeisprechers hatten Schüler berichtet, ein dunkel gekleideter Mann habe einen Gegenstand in der Hand gehabt, der wie eine Waffe aussehe. "Wir haben aber keine verdächtige Person angetroffen", sagte der Sprecher.

In sicherer Entfernung des weiträumig abgesperrten Geländes warteten fast 950 Schüler mit ihren Lehrern auf eine Entwarnung. Die Polizei hatte nach Hinweisen auf eine "verdächtige Person" in dem Gebäude am Mittag mit der Räumung begonnen. Tatsächlich stießen die Beamten dort auf einen dunkel gekleideten Mann. Bei ihm habe es sich aber um einen Lehrer gehandelt, teilte die Polizei mit.

Mehrere Medien hatten von einem "Amokalarm" berichtet. Ein Polizeisprecher stellte klar: "Amokalarm ist nicht richtig." Es seien auch keine Schüsse gefallen. Viele besorgte Eltern waren zu der Schule gekommen und betreuten ihre Kinder. Dutzende Streifen- und Einsatzwagen der Polizei waren vor Ort. Auch ein Hubschrauber kreiste über der Innenstadt.

Die Schüler berichteten, sie seien nach und nach geordnet und ruhig aus der Schule gebracht worden. Es sei ohne Panik nach Notfallplan gehandelt worden, sagten Lehrer. Ein Kind erlitt laut Polizeiangaben einen Schock.

Quelle: RP
 
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