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Senior findet bei Bauarbeiten Granate
Mann gibt scharfe Munition bei Polizeiwache ab

Senior findet Granate: Mann gibt scharfe Munition bei Polizei ab
Ein 61-Jähriger hat bei Abrissarbeiten Granaten und Munition gefunden und bei der Polizei abgegeben. FOTO: Polizei Kreis Borken
Ahaus. Die Polizeibeamten auf der Wache im westfälischen Ahaus staunten nicht schlecht, als ein Mann ihnen einen Müllsack mit Granaten und Munition übergab. Das Gebäude musst daraufhin geräumt und mehrere Stunden gesperrt werden.

Ein 61-jähriger Mann aus Legden kam mit einem blauen Müllsack in die Polizeiwache in Ahaus. Darin befanden sich Granaten und Munition. Der Mann gab an, diese Kampfmittel bei Abrissarbeiten eines Hofes in Legden entdeckt zu haben.

Der Senior dachte, er muss die Munition direkt bei der Polizei abgeben

Da er der Meinung war, diese Gegenstände der Polizei zur Entsorgung übergeben zu müssen, lud er die Gewehrgranate und die Munition für eine Panzerfaust sowie weitere Munition in seinen Pkw und fuhr nach Ahaus zur Polizei.

Da dort die Gefährlichkeit des Fundes nicht eingeschätzt werden konnte, sicherten die Beamten den Fund mit Schutzwesten, sperrten den Wachbereich ab, informierten das Ordnungsamt in Legden und forderten den Kampfmittelräumdienst der Bezirksregierung Arnsberg an. Die Sprengstoffexperten aus Münster sicherten die scharfe Munition und transportierten sie ab.

Danach wurde die Sperrung des Wachbereichs aufgehoben und der Eingangsbereich wieder für den Publikumsverkehr geöffnet.

Immer wieder wird alte Munition gefunden. Die Polizei warnt davor diese, Granaten oder andere Kampfmittel in die Hand zu nehmen. Die Gegenstände müssen an Ort und Stelle bleiben, da zunächst geklärt werden muss, ob die Munition scharf ist. Menschen müssen die Gefahrenzone verlassen. Denn kleinste Bewegungen könnten den Zündmechanismus in Kraft setzen.

 

(rent)
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