| 15.03 Uhr

Automatenwirtschaft in NRW
Spielhallen sollen Gesichts-Scanner am Einlass bekommen

Rhein-Kreis - soviel verdienen die Kommunen am Glücksspiel
Rhein-Kreis - soviel verdienen die Kommunen am Glücksspiel FOTO: dpa, ole fpt jst
Düsseldorf. Per Gesichts-Scan in die Spielhalle: Die Automatenwirtschaft setzt sich für biometrische Einlasskontrollen auch in Nordrhein-Westfalens Spielhallen ein. So soll etwa verhindert werden, dass Minderjährige in Spielhallen kommen. 

Die Systeme seien datensparsam und zudem für den Spielgast niedrigschwellig, erklärten Vertreter der Branche am Mittwoch in Düsseldorf. Die Gesichter der Menschen werden dabei nicht als Bild, sondern in Form von sogenannten Templates, also Merkmalsdaten, gespeichert. Diese werden - außer bei möglichen gesperrten Spielern - nach 30 Sekunden wieder gelöscht, hieß es.

Mit den Kontrollen soll zum Beispiel verhindert werden, dass Jugendliche in die Lokale gelangen. Zudem soll der Gesichts-Scan gesperrte Spieler erkennen. Derzeit können sich Spieler in NRW für Spielhallen allerdings noch nicht sperren lassen.

Das vorgestellte Face-Check-System des Spielautomaten-Herstellers Gauselmann soll per Kamera Menschen unter 25 Jahren erkennen. Ein Ampelsystem mit Alarmton zeigt an, ob der Durchgang gewährt wird.
Derzeit sind Einlasskontrollen in Spielhallen in NRW keine Pflicht.
Bisher sind in NRW laut Anbieter knapp 20 Spielhallen auf freiwilliger Basis mit den "Face-Check"-Sytemen ausgestattet. Die Firma kündigte an, die Systeme nach und nach in allen Spielhallen in NRW einzuführen.

 

(top/lnw)
 
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