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Braunkohletagebau
RWE beginnt mit Rodungen im Hambacher Forst

So sieht der Hambacher Tagebau aus der Luft aus
Kerpen. Im Hambacher Forst haben die umstrittenen Rodungsarbeiten begonnen. Das Verwaltungsgericht Köln hatte das Abholzen von Bäumen erlaubt. Waldbesetzer verfolgen die Arbeiten, die Polizei rechnet mit Protest.

Nach Angaben eines Sprechers des Energiekonzerns RWE haben Arbeiter am Montag im nicht besetzten Teil des Waldes im Gebiet des Braunkohltagebaus Hambach begonnen, den Unterwuchs zu beseitigen und Bäume zu fällen. "Das wird intensiv von den Waldbesetzern verfolgt", sagte RWE-Sprecher Guido Steffen.

Das Verwaltungsgericht Köln hatte die Rodungen am vergangenen Freitag in erster Instanz erlaubt. Dieses Urteil schaffe weitere Planungssicherheit, hieß es bei RWE: "Der Tagebaubetrieb kann und wird unverändert weiterlaufen."

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Die Aachener Polizei rechnet bei den anstehenden Rodungen mit Widerstand und hat sich auf einen größeren Einsatz eingestellt. Nach ihren Angaben besteht die Waldbesetzer-Szene aus rund 200 tendenziell gewaltbereiten Protestlern der linksautonomen Szene. Einige von ihnen leben in Baumhäusern und Zelten in dem Teil des Waldes, der gerodet werden soll.

(lsa/lnw)
 
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