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Schwerer Unfall bei Witten
Lkw kracht auf A44 gegen Brückenpfeiler - Fahrer stirbt

Schwerer Unfall mit Lkw auf der A44 bei Witten
Schwerer Unfall mit Lkw auf der A44 bei Witten FOTO: Marcel Kusch/dpa
Witten. Ein Lastwagen ist am Donnerstagmorgen auf der A44 bei Witten von der Fahrbahn abgekommen. Der Fahrer kam ums Leben, als das Fahrzeug gegen einen Brückenpfeiler prallte. Die Bergungsarbeiten dauerten bis in den Abend.

Nach Angaben der Polizei passierte der Unfall um kurz vor 7 Uhr zwischen den Ausfahrten Witten-Zentrum und Witten-Stockum in Fahrtrichtung Dortmund. Warum der Lkw gegen den Pfeiler der Überführung an der Hörder Straße stieß, ist unklar.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Führerhaus laut Feuerwehr längs in zwei Teile gerissen. Der Fahrer, ein 29 Jahre alter Mann aus Mazedonien, wurde vom umfallenden Teil des Fahrerhauses, der sich hinter der Brücke befand, eingeklemmt. Als die Rettungskräfte eintrafen, war er tot. 

Mann mit Kran befreit

Um den Mann aus dem Führerhaus zu befreien, musste es mithilfe eines Krans angehoben werden. Da zeitweise unklar war, ob sich der Fahrer alleine im Fahrzeug befand, wurde der Teil des Fahrzeuges, der vor dem Brückenpfeiler lag, mit schwerem technischem Gerät von der Feuerwehr auseinandergezogen. Es wurde kein zweiter Verletzter gefunden. 

Wo genau sich der Verkehr derzeit besonders stark staut, sehen Sie in unserer interaktiven Stau-Karte. Einfach näher an die gefragte Strecke heranzoomen und nachgucken.

Legende
  • grün = freie Fahrt
  • orange = hohes Verkehrsaufkommen
  • rot = stockender Verkehr
  • dunkelrot = Stau

Die Ladung - etwa 25 Tonnen Drahtrollen - und zahlreiche Einzelteile lagen an der Unfallstelle weit verstreut. Die Unfallstelle wurde mit einem Sichtschutzzaun abgesperrt.

Die Bergung des Lastwagen dauerte bis in den Abend. Lange war nur ein Fahrstreifen befahrbar. Es bildete sich Stau. Gegen 21 Uhr war die Strecke dann wieder frei.

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Anmerkung der Redaktion: Die Polizei hatte zunächst mitgeteilt, der verunglückte Mazedonier sei 41 Jahre alt. Die Behörde hat diese Angabe am Nachmittag auf 29 korrigiert.

(lsa/lnw)