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Prozess
Angeklagter gesteht Vergewaltigungen an Bochumer Uni

Uni-Vergewaltigung: Angeklagter gesteht bei Prozess in Bochum
Am Mittwoch brach der Angeklagte (hier beim Prozessauftakt) sein Schweigen. FOTO: dpa, a vge
Bochum. Ein 32-Jähriger hat vor Gericht zugegeben, zwei chinesische Studentinnen in der Nähe des Campus der Ruhr-Uni Bochum vergewaltigt zu haben. Das bestätigte sein Verteidiger.

Rechtsanwalt Egbert Schenkel sagte auf Anfrage unserer Redaktion: "Er hat über (mich als) seinen Verteidiger die Anklage vollumfänglich bestätigt." Weitere Fragen wollte Schenkel nicht beantworten.

Der 32-Jährige wird beschuldigt, im vergangenen August und November eine 22 und eine 28 Jahre alten Frau bedroht, beraubt und vergewaltigt zu haben. Zunächst hatte der Asylbewerber aus dem Irak zu den Vorwürfen geschwiegen.

Wie zuerst "Der Westen" berichtete, hatte der Richter am Landgericht dem Angeklagten während der Verhandlung am Mittwoch nahegelegt, sich zu äußern. Nach einer Unterbrechung ließ dieser dann über seinen Anwalt sein Geständnis verkünden. Die Beweisaufnahme ist nun beendet. Das Urteil soll am 16. Mai verkündet werden.

(hpaw)