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Überfall auf Camper bei Bonn
Polizei fahndet weiter nach Vergewaltiger aus der Siegaue

Vergewaltigung in der Siegaue bei Bonn: Polizei fahndet weiter nach Täter
Die Polizei vermutet, dass der Täter diesen Seesack bei sich trägt. FOTO: Polizei
Bonn. Nach dem Fund einer Säge im Fall der Vergewaltigung einer Camperin bei Bonn geht die Suche nach dem Täter am Freitag weiter. Die Polizei vermutet, dass der Gesuchte einen Seesack bei sich trägt, der bei am Tag der Tat bei einer Grillparty gestohlen worden war.

"Die Fahndung dauert an", sagte ein Polizeisprecher am Morgen. Am Donnerstag hatten Beamte in der Nähe des Tatorts in der Siegaue die etwa 50 Zentimeter lange gebogene Astsäge gefunden. Die Ermittler gehen davon aus, dass es sich um eine Waffe des Täters handelt. Die Säge werde derzeit noch untersucht, sagte der Sprecher.

Die Ermittler fahnden nach einem Mann, der am Wochenende in dem Naturgebiet eine 23-Jährige und ihren Freund beim Zelten überfallen und die Frau vergewaltigt haben soll. Die Säge war den Angaben zufolge am Samstagabend zusammen mit vier Decken bei einer Grillparty an einer Brücke in Bonn gestohlen worden.

Die Polizei vermutet, dass der Vergewaltiger einen Seesack und einen Rucksack, in denen das Werkzeug und die Decken verstaut waren, noch bei sich hat. Sie veröffentlichte ein Foto des Seesacks, der Rucksack ist von der Marke Deuter, überwiegend schwarz und grau und hat winzig kleine Reflektoren und zwei Falschenhalterungen mit Gummizug an der Seite. Es handelt sich um das Modell "Giga Office Pro".

Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0228 150 entgegen.

 

(lsa/lnw)