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Trübes Wetter in NRW
Darum war es heute Morgen so neblig

Wetter in NRW: Der Frühling ist schuld am Nebel am Morgen
Ein Jogger überquert am Mittwochmorgen in Düsseldorf den Rhein. FOTO: dpa, mg gfh
Düsseldorf. Bei einem Blick aus dem Fenster auf eine dichte Nebelfront mag man es kaum glauben: Am Dienstag hat der kalendarische Frühling begonnen. Die Sonne wird in NRW am Mittwoch aber vorerst nicht zu sehen sein - und ausgerechnet der Frühling ist schuld am trüben Wetter. Von Hendrik Gaasterland

Wenn Malte Witt erst über den Frühlingsbeginn spricht und dann das Wetter am Mittwochmorgen sieht, muss er selbst lachen. "Es klingt komisch, aber der Frühling ist schuld am Nebel", sagt der Metereologe des Deutschen Wetterdienstes und erklärt: "Vom Nordwesten zieht eine schwach ausgeprägte Warmfront mit feuchter Meeresluft hinein. Wenn diese sich mit der kalten Luft am Festland mischt, bildet sich Nebel."

Das Nebelband erstreckte sich in den Morgenstunden aus dem Aachener Raum im Westen Nordrhein-Westfalens in Richtung Westfalen bis ins Münsterland, am Vormittag sollte es sich auflösen. "Im Laufe des Tages wird der Nebel in Hochnebel übergehen und es wird auch Lücken am Himmel geben. Aber oft wird die Sonne nicht zu sehen sein", sagt Witt.

Neben den Nebelfeldern und einer dadurch schlechten Sicht auf den Straßen warnt der Deutsche Wetterdienst lokal vor Reifglätte.

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Zum Donnerstag hin gestaltet sich das Wetter zunehmend wechselhaft. In der Nacht kommt von Nordwesten her Niederschlag auf. Er fällt bevorzugt in Teilen Westfalens und im Bergland zunächst als Schnee, geht in tiefen Lagen in Regen über. Im Rheinland gibt es bereits ab der Nacht überwiegend Regen. Im Bergland können oberhalb von etwa 400 Metern auch einige Zentimeter Schnee fallen.

 
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